Kurzmeldung

17.Juni 2019
Der Velocita Blog ist jetzt 8 Jahre alt und hat etwas Speck angesetzt, den man nicht so leicht „wegoperieren“ kann. Es gibt viele Links auf Elemente des Blogs, diese sollen weiter funktionieren. Daher starten wir mit Beginn 2019


die alten Blogs sind dort über das „Archiv“ zu erreichen. Beiträge von Jänner bis Juni 2019 sind doppelt vorhanden (alter und neuer Blog).



15.Juni „Der Alpenrap“ naht    in einer Woche startet die Tour Transalp 2019
6.Juni Bregenz - Wien    Gerhards Österreich Rundfahrt
2018     2017     2016     2015

Meine Blog-Liste

Posts mit dem Label GerhardS werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label GerhardS werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 11. Juni 2016

Schmucki Junior

Letzte Woche fuhren Schmucki Senior und Junior das erste Mal mit dem Rennrad aus.
Gerhard: Vielleicht gibt`s also doch wieder mal einen Schmucki der Rennen fährt. :-)

Freitag, 4. Dezember 2015

„Rudi Mitteregger“ oder „Na fangens doch afoch wieder oh!“

3. Juli 1987: Ich stehe am Start zum 4-Etappenrennen Aflenz – St.Gallen – Aflenz.
Ganz vorne mitfahren konnte ich mit meinen 20 Jahren noch nicht. Auf der 1. Etappe musste ich die erste Partie am Berg ziehen lassen. Plötzlich ein Motivationsschub: An mir vorbei fuhr: der 42-jährige Rudi Mitteregger! Ich nahm sofort Fahrt auf und blieb bis oben auf gleicher Höhe. Am Schlussanstieg nach Mariazell war er dann an meinem Hinterrad. Ich tat was ich konnte, fuhr ihn beobachtend bis mir schlecht wurde und schaffte es mit einem Schlussspurt gerade mal 10 Meter vor ihm als 23. ins Ziel.

Rudi Mitteregger, den ich nur aus alten Sportübertragungen kannte, war wieder da! Er war total glücklich wieder unter Rennfahrern zu sein, redete mit allen, klopfte einigen auf die Schulter und gesellte sich natürlich auch am Abend zu uns.
Eh klar kam dann die Frage, warum er wieder da war.

Das war seine Antwort:
"Wie ich aufg`hört hab, dann hab ich mal das, mal das g`habt. Bin von einem Arzt zum nächsten gegangen. Nix hat wirklich geholfen. Bis ich dann zu einem Arzt gekommen bin, der gesagt hat: „Heans, Sie waren doch amoi dieser Radlfahrer. - Na fangens doch afoch wieder oh!“ - Und das war`s dann. Das war die Lösung. Alle Probleme waren plötzlich weg."

Auf der 4. Etappe, als wir sahen was sich abspielte, sagte der Rudi vergnügt zu mir: „Also ich fahr für`n Didi, weil der hat ka Mannschaft die eam hilft.“ Na, viel konnten wir nicht ausrichten – aber es hat sehr viel Spaß gemacht!

Der Rudi ist heute über 70 Jahre, gut drauf und fährt immer noch! :-)

Fotos vom "In velo veritas 2015" :  Foto1    Foto2   Foto3

Samstag, 2. November 2013

Laurent Fignon - Wir waren jung und unbekümmert

Link zum Buch: Covadonga-Webshop / Verlag: Covadonga

Es gibt wohl kein anderes Buch, das die goldenen Radsportjahre und den beginnende Niedergang des Profiradrennsports in den 90ern so gut beschreibt. Geschrieben von einem der Hauptakteure - wohl in der Absicht, der Nachwelt seine ehrlichen Eindrücke zu hinterlassen. Laurent Fignon war kein einfacher Mensch, galt für viele als "der Intellektuelle mit dem ungezügelten Temprament" und auch in diesem Buch äußert er klar seine Meinung und bleibt seinem Charakter treu. Er war kein Heiliger, manchmal auch unbequem, aber immer ehrlich und geradlinig und gerade deshalb macht es Spaß dieses Buch zu lesen.

Laurent Fignon erzählt sein Leben und was er in den goldenen Radsportzeiten (den 80er-Jahren) erlebte. Mit dabei natürlich seine 2 Tour-de-France-Siege (1983 und 1984) und die katastrophale Niederlage im Herzschlagfinale der Tour-de-France 1989. Letzteres war wohl so hart für ihn, dass er in diesem Buch gleich damit beginnt. Weiters beschreibt er auch wie etwa ab dem Jahr 1991/92 rund um ihn Doping mit EPO aufkam und die ganze idealistische und lustige Radsportwelt zerstörte.



Samstag, 28. September 2013

Bergzeitfahren Sophienalpe

54 Starter (so viele wie noch nie) beim traditionellen Sophienalpenbergrennen. Veranstaltet vom unermüdlichen Karl Risdorfer und dem Sportverein der ERSTE BANK. Aufgrund von Unfällen bei anderen Rennen mit Massenstart war die Polizei diesmal extrem vorsichtig und ordnete die komplette Sperre der Straße an. Worüber so mancher Anrainer natürlich "not amused" war, was man gut verstehen kann.

Sonntag, 21. April 2013

Wienerwald Cup - 1. Lauf - Agsbach-Forsthof

Um es kurz zu machen: Angesichts meines Trainingsrückstands und des miesen Wetters bin ich nicht gestartet. Wäre ich gefahren, so hätte ich u.a. keine Chance gegen den um 20 Jahre älteren Josef Schalk (Jahrgang 1947) gehabt.
Er kam bei diesem Bergzeitfahren gesamt auf den 17. Platz unter 47 Teilnehmern.
Schnitt 34,7 km/h. - Und natürlich überlegener Sieger seiner Klasse.
Mit welcher Freude er dem Radsport sein ganzes Leben treu blieb und welche Lebensqualität er daraus schöpft, das ist echt bewunderswert.

Dienstag, 5. März 2013

Hey Hey - Gershon Kingsley

Der Radsport liegt noch im Winterschlaf. - Langsam wird es wieder Zeit etwas zu tun.
Ich schalt mal den Radiowecker ein. Am besten mit diesem Lied aus der guten alten Zeit.

Montag, 24. Dezember 2012

De eeuwige belofte

Alpe d'Huez 1983 Foto von  :  http://www.opdepedalen.eu/
Ja - ich lese gerade. Diesmal das "Post aus Alpe d´Huez"-Buch von Peter Winnen.
Da schickt mir doch gestern der Hans einen Link auf ein holländisches Musik-Video von Peter Winnen, das im Sommer 2012 veröffentlicht wurde. 
Titel: "De eeuwige belofte"
Mein erster Gedanke: Na - das wird wohl so was ähliches wie "Der ewige Bekloppte" heißen.
Fand ich nicht so weit hergeholt. - Schließlich gehöre ich ja auch zur Zunft der extremen Radfahrer. Also zu denen, die sich auch im Winter ihr Kostüm anziehen, ihr warmes Zuhause verlassen, das Rad über den Schneehaufen am Straßenrand heben und losfahren. - Und dabei so manch seltsamen Blick auf sich ziehen. Nein! - Übersetzt heißt der Liedtitel "Das ewige Versprechen". 

Dienstag, 23. Oktober 2012

Wintertraining

Es ist wohl eine ewige Diskussion, was denn für einen Radrennfahrer das beste Wintertraining ist.
Nach meinen Erfahrungen ist ein Jahr so wie ein ganzes Leben oder wie ein Tag.

Ein Leben:
Kinder, die schon früh zu Höchstleistungen getrieben werden, pfeiffen irgendwann drauf.

Ein Tag:
Wenn Du eine Nacht durchmachst, dann ist`s nur eine Frage der Zeit bis Du zusammenbrichst.
Wenn Du um 3 in der Früh aus dem Bett springst und es voll angehst, dann kommt auch irgendwann der Zusammenbruch.

Ich meine am besten ist ganz lockeres spielerisches Kilometersammeln - und bloß nix Intensives.
Die Frage im Frühling "Was hast drauf?" bezog sich vor 25 Jahren nur auf die Kilometer - und auf sonst nix.
Das entsprach dann zumeist der Leistung und die, die im Winter zu intensiv trainiert hatten, konnten sich dann nicht mehr steigern. Sie hatten sprichwörtlich auf Sand gebaut. Es fehlte ihnen jetzt das Fundament.

Zu dem Thema gibt es ja die unterschiedlichsten Ansätze.
Sehr gerne erinnere ich mich heute noch an einen lustigen Dialog, den ich kurz vor dem Start zur 4. Etappe der Österreichrundfahrt 1990, bei der Startaufstellung, mit angehört habe.
Vor mir ein DDR-Fahrer und ein BRD-Fahrer.
Ostdeutscher: "Den ganzen Winter hab ich das und das und das gemacht. - Und jetzt lauft`s überhaupt nicht."
Westdeutscher: "Aach! - Blödsinn! - Kannst Du alles vergessen! - Sag - hast Du ne Freundin? - Hast Du doch oder?"
Ostdeutscher: "... - Jaa"
Westdeutscher: "Ich sage Dir: Das ist das beste Wintertraining!"

Sonntag, 30. September 2012

Meine Eindrücke vom Bergzeitfahren Gießhübl

Nach meinem vortägigen Zeitfahrtest auf der Sophienalpe bin ich das Rennen wohl eher sehr gemütlich angegangen. Denn nach exakt 4 Minuten fuhr Mike, der 30 Sekunden hinter mir gestartet war, an mir vorbei - und zwar gewaltig vorbei! (Da kommst Dir vor wie bei den ganz Echten!).  Ein Loch von ein paar Sekunden - und es wurde konsequent mehr. Zu meinem Glück nahm dann auch Michi eine Tempokonsolidierung vor und mit der eigenen On-the-Limit-Drehzahlerhöhung konnte ich den Schaden bis oben hin auf weitere 13 Sekunden begrenzen.

Für das, dass ich nach dem Sophienalpenrennen vor 2 Wochen nur 3 mal am Rad gesessen bin, war`s OK.

Peter war auch im Ziel zuschauen und erzählte uns, dass er gerade von einer 160-km-Gewalttour mit Hocheck am Rückweg wäre.

Im Rennen ganz tolle Leistungen von Hans und Michi!   Ich werd wohl mehr trainieren müssen.






Sonntag, 9. September 2012

Hocheckbergrennen

Am Samstag war ein warmer milder Spätsommertag mit wolkenlosem Himmel. - Kurzum ein Wetter zum Heldenzeugen. Wir machten uns bereit zum Start und nach meiner Einschätzung würde es wohl wieder ein spannendes Duell zwischen dem Schenk Michi und mir werden. Ich dachte, dass es ziemlich knapp werden würde. - Doch es kam anders.