Kurzmeldung

17.Juni 2019
Der Velocita Blog ist jetzt 8 Jahre alt und hat etwas Speck angesetzt, den man nicht so leicht „wegoperieren“ kann. Es gibt viele Links auf Elemente des Blogs, diese sollen weiter funktionieren. Daher starten wir mit Beginn 2019


die alten Blogs sind dort über das „Archiv“ zu erreichen. Beiträge von Jänner bis Juni 2019 sind doppelt vorhanden (alter und neuer Blog).



15.Juni „Der Alpenrap“ naht    in einer Woche startet die Tour Transalp 2019
6.Juni Bregenz - Wien    Gerhards Österreich Rundfahrt
2018     2017     2016     2015

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Mittwoch, 5. Juni 2019

Glocknerkönig 2019

24. Glocknerrennen am 2.6.2019

Marianne Kmetyko-Huber konnte ihre derzeit großartige Form vom Bergrennen auf die Rosalia bestätigen. Aus dem 3. und letzten Block heraus gestartet, versteckte sie sich hinter groß gewachsenen Männern und ließ sich bis zum ersten Anstieg ziehen. Auf diese Weise Kräfte gespart, fand sie sehr bald nach der Mautstelle Ferleiten ihren Rhythmus und kurbelte unaufhaltsam einer sensationellen Zeit und Platzierung entgegen.

Marianne belohnte ihren Trainingsfleiß mit einem Stockerlplatz in der AK-D 5 und einer Top-Platzierung Overall und durfte an der Siegerinnenehrung am Dorfplatz von Bruck an der Glocknerstraße teilnehmen.

Ergebnis: 
Marianne Kmetyko-Huber 1:53,46 
AK 5    2. Platz (von 65)
14. Platz Overall (von 233) 

Peter Kmetyko, 5.6.2019

Dienstag, 28. Mai 2019

Österreichische Meisterschaften im Zeitfahren 2019

Am 19.5. starteten Marianne und Peter Kmetyko beim EZF der Masterklassen über 29km und 200hm von Ossiach nach Feldkirchen.

Marianne Kmetyko-Huber erzielte bei den Frauen insgesamt die drittschnellste Zeit und stand somit auf dem Podest.

Peter Kmetyko fuhr brav mit und musste erkennen, dass die schwere Verletzung vom Vorjahr noch lange nicht überwunden ist. Es fehlte an Kraftausdauer und Maximalkraft, was schlussendlich den 11. Platz unter 13 Teilnehmern ergab.

Mariannes Bericht:
Zusätzliche Aufregung 15 min vor dem Start: Betreuer eines Juniorenteams erklärten mir bei der Vorkontrolle, dass sie mein Rad so nicht akzeptieren würden, da der Sattel 1cm zu weit vorne sei. Also schnell rüber zu den Mechanikern, welche mir den Sattel einstellten. Wieder zurück am Start: die Nervosität war hoch da ich als Erste des gesamten Feldes starten musste. Die ersten 20 km waren unglaublich zäh, ich konnte keinen richtigen Druck auf die Pedale bringen, der Puls war viel zu hoch und ich hatte das Gefühl ins Leere zu fahren. Erst auf dem letzten Drittel der Strecke kam die Power und ich hatte Spaß an der Sache. Mit meiner Leistung über die gesamte Distanz alles andere als zufrieden, wurde ich dennoch 3. Frau im Gesamtklassement. Doch die Siegerehrung hätten wir uns sparen können: Die Master Frauen mussten bis zum Schluss warten, selbst die Siegerehrungen der an die ÖMS angehängten Landesmeisterschaften für ÖO und Kärnten. wurden vorher abgewickelt. Zusätzlich waren die Verantwortlichen absolut inkonsequent in der Auslegung der ÖRV Regeln in Bezug auf die Zusammenlegung von Altersklassen.

Peter Kmetyko, 28.5.2019

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Marianne Kmetyko-Huber: „Weil`s ausgfahren g`hört“ – das traditionelle EZF der Trirunners Baden zum Saisonabschluss

Leider war ich zu meinem geplanten Saisonhöhepunkt, dem King oft the Lake, erkältet. So kam dieses EZF gerade recht um noch einmal in diesem Jahr Rennluft zu schnuppern.

Die Trirunners Baden organisierten eine tolle Veranstaltung mit immerhin 60 Teilnehmern, davon 14 Frauen (!). Die Strecke von Grossau auf den Zobelhof ist den Teilnehmern des WW-Cups bekannt und sehr selektiv. Bei Sonnenschein und kräftigem Gegenwind wurde der rauhe Belag, der sich bis zum finalen Anstieg dahinschmiert, gespickt mit giftigen Wellen, zur Herausforderung. Dem nicht genug, hatte ich die meiste Zeit mit der Schaltung zu kämpfen.

Letztendlich hat sich die Anstrengung gelohnt: 1.Platz AK W 50+, schnellste Frau gesamt.

Marianne Kmetyko-Huber, 3.10.2018


Sonntag, 26. August 2018

Peter Kmetyko: EZF Zistersdorfer Höhenstraße (WV-Cup)

Die Wetterprognosen am Vorabend verhießen nichts Gutes. Leichte Startzweifel wurden mit einem Bier und einem Glaserl Rotwein runter gespült. Die Frage, zahlt sich das Aufstehen Sonntag frühmorgens überhaupt aus, wagten wir daheim nicht auszusprechen, gestellt hat sie sich Marianne insgeheim (nur ich nicht in der Komfortzone als Betreuer!)

Schlussendlich hatte der Wettergott (?) Einsehen mit uns: 13 Grad, starker NW-Wind, Regenpause mit auftrocknender Fahrbahn. Marianne absolvierte ihr erstes Vorbereitungsrennen für den King of the Lake und gewinnt die Damenwertung mit dem Vorsprung von 1:51 auf Petra Erhardt.

Ergebnis: 20,6km, 150hm wellig; Bedingungen: siehe oben.

1. Kmetyko-Huber Marianne 33:06
2. Erhardt Petra 34:57

Peter Kmetyko, 26.8.2018

Dienstag, 12. Juni 2018

Marianne Kmetyko-Huber: Mein St.Pölten "Extrem"

Da ich gerne längere Strecken fahre und den St.Pölten RM 2016 in sehr positiver Erinnerung hatte mit einem zweiten Platz in der Damenwertung, wollte ich es heuer wieder probieren. Mit großer Irritation musste ich bei der Computeranmeldung feststellen, dass Frauen diesmal nur beim Ladies Race erwünscht sind und für die Extremstrecke gesperrt wurden. So teilte mich der Computer immer wieder den Männern zu. Bei diesem Hin und Her wurde offenbar der Vereinsname gelöscht. In einem Mail vom Veranstalter wurde mir zugesichert, dies und ebenso das Geschlecht zu korrigieren. Leider ist nichts passiert. 

Marianne auf den letzten Metern
Zum Rennen: Vom Start weg wurde ein irres Tempo angefahren, die angekündigte Neutralisation blieb aus und so hatte ich alle Hände (Beine) voll zu tun um dranzubleiben. Bis zum Wirtshaus Luft war ich immer wieder von Fahrern umgeben. Als miserable Bergabfahrerin verlor ich bald den Kontakt zur Gruppe und es begann der Kampf alleine gegen den Wind. In den zahlreichen Anstiegen konnte ich mich an eine Frau (sie belegte am Ende Platz 2) und deren Partner herankämpfen und am Annaberg schließlich distanzieren. Die Ausweichstrecke über den Erlaufboden nach Puchenstuben - die Verbindung über Wastl am Walde wurde wegen einer Baustelle umfahren – stellte sich als wunderschöne, einsame Straße heraus, aber die steilen Stiche zwischendurch haben mir alles abverlangt. Und die Streckendistanz verlängerte sich noch dazu.

Zum Glück bin ich es vom Triathlon her gewöhnt, lange Distanzen alleine zu fahren, denn die folgenden 60 km bei Hitze gegen den Wind mit einem giftigen Anstieg dazwischen aufs Plambacheck hinauf forderten alle meine körperlichen und mentalen Kräfte.

Ergebnis: 6:01:10 - inoffiziell schnellste Frau (von 4), offiziell - 18. in der männlichen AK 50+ (!!!)

Danke an Peter für die tolle Betreuung!

Marianne Kmetyko-Huber, 12.6.2018

Montag, 25. September 2017

5 Jahre Velocita

Am 26.September 2012 wurde Velocita von 5 Radsportenthusiasten gegründet.

Kein Verein mit den sonst üblichen Strukturen, mehr eine Gruppe von Freunden, die durch den Radsport verbunden sind. Entgegen vielfach geäußerter Bedenken lebt dieses „Konstrukt“ immer noch.

Danke allen die mitgewirkt haben!

Michael Schenk, Marianne Kmetyko-Huber, Gerhard Schmuckerschlag, Peter Kmetyko, Johann Wernhart

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Marianne Kmetyko-Huber: Florenzmarathon 2016

Dank eines verletzungs- und unfallfreien Herbst konnte ich mich wieder einmal für einen Marathon besser vorbereiten. 2 Wochen nach dem EZF um den Attersee Ende September lief ich in Bregenz spontan einen HM in 1h39 und habe dabei gespürt, dass mich das sommerliche Radtraining mit guten Beinen belohnt hat.

Die äußeren Bedingungen in Florenz waren heuer nahezu ideal: Sonne, ca.10°, jedoch spürbarer Wind. 35km trugen mich meine Beine hervorragend und ein 5er Schnitt/km schien immer realistischer. Da es in der Nähe der Tempomacher für eine 3h30er-Zeit allerdings sehr stressig war, lief ich ab km 15 ein wenig schneller als diese. Diesen Übermut musste ich dann gegen Ende büßen mit so ziemlich den härtesten letzten 4 Laufkilometern, die ich jemals hinter mich gebracht habe. Das Kämpfen hat sich gelohnt: mit der Zeit von 3h28m14s belegte ich den 4.Platz von 180 Starterinnen in meiner AK, was mich überglücklich machte.

Jetzt fühlen sich meine Beine wie tot an, aber mit so vielen Endorphinen im Blut lässt sich das leicht aushalten. Die Organisation und die Stimmung waren, wie zumeist in Italien, ausgezeichnet und äußerst motivierend.

Marianne Kmetyko-Huber, 1.12.2016

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Velocita Rennrad Saison Bilanz 2016

Eine kurze Rennrad – Bilanz (ohne Cyclocross!) nach dem Saison Höhepunkt dem Attersse EZF.

Obwohl die meisten Teammitglieder heuer mit großen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten konnten bei 58 Rennteilnahmen wieder viele Stockerlplätze erreicht werden (Details hier).

Gratulation an alle für den großen Einsatz und die hervorragenden Leistungen! Was bei guter Gesundheit, hartem Training und guter Rennplanung alles möglich ist hat uns heuer Peter K. gezeigt.

Gerhard H. hat bei großer Hitze das 24h-Rennen am Slovakia Ring bestritten und als zweitbester der über 50-jährigen beendet – eine tolle Leistung.

Marianne hat nicht viele Rennen absolviert aber alle 7 mit Top-Leistungen und war in der Regel schneller als viele jüngere Konkurrentinnen. Herausragend der Sieg beim schwierigsten Zeitfahren des Jahres am Attersee - wie im Vorjahr "Queen of the Lake". Dazu war sie noch 4 mal 2. und hat nur 2 mal als 4. das Podium knapp verfehlt.

2016 war „das Jahr“ von Peter K. Bei 25 Starts (22 EZF und 3 Straßenrennen) 21 Podiumsplätze (11/9/1) und nur 4 mal nicht am Podium, darunter der großartige 4.Platz gegen sehr starke Konkurrenz am Attersee. Dazu kommen noch 3 Cupsiege (PSK-Cup Frühjahr und Herbst und Röhsler-Cup) und der 3.Platz beim Wienerwaldcup. Wie es dazu kam verrät uns Peter demnächst in einem eigenen Beitrag.

Richard durch eine schwere Erkrankung im Frühjahr stark gehandicapt musste heuer das Programm gegenüber den Vorjahren stark reduzieren. Trotzdem eine tolle Bilanz mit 9 Stockerlplätzen (2/6/1) bei 15 Starts und 3 Cup-Podiumsplätze.

Hans gibt trotz großer gesundheitlicher Probleme noch nicht auf und kämpft weiter. Leider reichte es nur für 10 Starts, davon 6 Podiumsplätze (4/1/1) und 2 Cup-Podiumsplätze.

Für die beginnende Cyclocross Saison  (kommendes Wochenende 2 Rennen in der Seeschlacht Langenzersdorf) wünschen wir Steffi und Richard alles Gute! Alle Nachrichten dazu hier 

Gerhard H. am Hochtor                                    Marianne Queen of the Lake 2016                                 Richard 2. ÖM Paarzeitfahren



Peter K. 1.Gran Fondo Vienna                             Hans 1.Wienerwaldcup                            Peter K. 1. St.Pölten Marathon

Sonntag, 25. September 2016

Peter Kmetyko: King of the Lake 2016 – 6. EZF rund um den Attersee

Zu allererst möchte ich Marianne gratulieren, die trotz ein kleiner Panne beim Start zum zweiten Mal hintereinander Queen of the Lake der Klasse U 60 werden konnte. Sie hat es wieder mal geschafft, zum richtigen Zeitpunkt in Form zu kommen.

Beim Start selber herrschte hektische Betriebsamkeit. Der 15´´- Startmodus aus 2 Startboxen erforderte höchste Konzentration und Präzision. Auf der Strecke draußen setzte sich bisweilen dieses „Gewurl“ fort mit permanenten Überholvorgängen, Ausweichmanöver und Tempowechsel.

Aufgrund meiner Top 3 – Platzierung 2015 durfte ich als einer der Letzten inmitten der Elitefahrer starten. Was mir beim ersten Betrachten der Starterliste einen Schock einjagte, stellte sich schlussendlich als kleiner Vorteil heraus. Die permanente Umgebung von Klassefahrern beflügelte mich und ließ mich zur Hochform auflaufen, dazu schlief der Wind im letzten Viertel der Strecke ein. Mein anfänglich wahrscheinlich zu hoch gewähltes Tempo verursachte höllische Schmerzen in den Beinen – kurz dachte ich ans Aufgeben – aber später, ab der Hälfte, erlebte ich einen unheimlichen Flow. Die Schmerzen vergingen und mein Körper setzte ungeahnte Kräfte frei. Was ich bergab an Zeit verlor, holte ich mir in den Anstiegen zurück. Die Anfeuerungsrufe meiner Vereinskollegen am letzten „Schupfer“ registrierte ich peripher und sie motivierten mich für den letzten Km noch einmal alles zu geben. Ich hätte keine Sekunde schneller fahren können.

Angesichts des starken internationalen Starterfeldes empfinde ich meinen 4. Platz als gewonnenen, wenngleich auch unbedankten. Ich konnte ganz starke Fahrer meiner Altersklasse hinter mir lassen, und die, die vor mir liegen, bleiben für mich unerreicht. Zudem habe ich meine Zeit von 2015 um über 4 Min. verbessert. Einen Schnitt von 40,4km/h hielt ich vor dem Rennen für mich unerreichbar. Der 169. Gesamtplatz (von über 600 Einzelstartern) rundet das für mich äußerst positive Ergebnis am Ende einer sehr erfolgreichen Saison ab.


Peter Kmetyko, 25.9.2016

Ergebnisse EZF
Ergebnisse MZF
Top Platzierung auch für Richard mit der 160+ Mannschaft des RC ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co:
Artenjak, Rettegi, Koller, Rappolt 2.Platz 

Fotos des Veranstalters, Fotograf Gottfried Gärtner
Fotos von der Strecke
Siegerehrung 
2 Fotos daraus
Foto (c) Gottfried Gärtner
Foto (c) Gottfried Gärtner














Video von Richard

Montag, 19. September 2016

Marianne Kmetyko-Huber: Almsee Einzelzeitfahren

Am Samstag, 17.9. nahmen Peter und ich am legendären Almsee ZF in Grünau im Almtal teil. Die 27 welligen km bieten eine optimale Vorbereitung für das Attersee Zeitfahren, daher versammelte sich heuer ein Rekordstarterfeld mit einer sehr starken Konkurrenz. Leider war der Wetterbericht nach der langen Hochphase katastrophal – 12° und Dauerregen. Peter und ich sind mit solchen Bedingungen heuer ja schon sehr vertraut.

Auf der Startrampe ein kurzer Endorphin Ausstoß: mein Garmin streikt wieder einmal bei diesen Bedingungen. Da der Fahrer vor mir nicht erschienen ist, war es dann ein sehr einsames Rennen. Ich musste mich auf mein Tempogefühl verlassen. Peter konnte ich bereits auf dem Rückweg beneiden, ansonsten waren nur der Regen, die Kälte und ich.

Es war trotz allem wieder eine sehr schöne erfolgreiche Veranstaltung auf einer wunderschönen Strecke. Danke an Manfred Rappolt für die hervorragende Betreuung im Start/Zielbereich und das Ausharren in der Kälte!

Unsere Zeiten:
Marianne: 43,17 2. AK
Peter: 41,04 4. AK

Marianne Kmetyko-Huber, 19.9.2016

Ergebnisse

Foto (c) URC Grünau
Foto (c) URC Grünau
Foto (c) URC Grünau
Foto (c) URC Grünau

Sonntag, 4. September 2016

Peter Kmetyko: EZF Zistersdorfer Höhenstraße (Weinviertel-Cup)

Dort wo sich üblicherweise die Windräder in Höchstgeschwindigkeit drehen, dort wo bei einem schmucken Marterl sich Start und Ziel befinden und dort wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, ja dort finden sich alljährlich tatsächlich Menschen ein, die nichts Besseres zu tun haben als an einem Sonntagvormittag auf der Höhenstraße mit ihren Rädern Tempo zu bolzen.

Diesmal war uns der Wind gnädig. Aus SW kommend und fast nicht spürbar erleichterte er die Fahrt über 20,6 km und welligen 150 hm.

Marianne belegte in der Damenklasse den 2. Platz, wobei sie von der Siegerin, aber auch von Platz 3, nur ein paar Sekunden getrennt war. Ich freute mich über den 2. Platz hinter dem überlegenen Sieger Wolfgang Lackner in der Klasse 50+.

Leider wurde das vom Veranstalter mit viel Leidenschaft organisierte Rennen von einigen übermotivierten „Paarzeitfahrern“ gestört, die die Bekanntgabe des Ergebnisses durch Disqualifikation verzögerten. Mir kommt vor, dass sich gegen Ende der Saison diese unfairen Verhaltensweisen leider häufen.

Peter Kmetyko, 4.9.2016

Ergebnis

Dienstag, 30. August 2016

Marianne Kmetyko-Huber: Trans Vorarlberg Triathlon

Foto (c) Philipp Steuer
Eigentlich hatte ich meine Triathlon Ambitionen nach diversen Schwimmfiaskos vor 3 Jahren aufgegeben. Nachdem mir aber heuer das Bergfahren im Sommer Spaß gemacht hat und beim Trans Vorarlberg das Radfahren mit 93 km und 2000 HM der Hauptteil ausmacht, habe ich mich kurzfristig angemeldet.

Am Vorabend beim Bike Check-in dann die Hiobsbotschaft: der Bodensee hat über 23° Wassertemperatur - also Schwimmen ohne Neopren-Anzug, ein entscheidender Nachteil für „Nichtschwimmer“.

Nach einer daraufhin schlaflosen Nacht war ich erwartungsgemäß eine der letzten, die nach 1,2 km aus dem Wasser stieg. Die Radstrecke war landschaftlich ein Traum – durch den vorderen Bregenzerwald über den Hochtannberg nach Lech am Arlberg. Zusätzliche Herausforderungen waren die für Ende August unübliche Hitze und der starke Ausflugsverkehr, vor allem zwischen Warth und Lech wurde ich mehrfach von Ausflugstouristen mit Auto oder Motorrad ausgebremst. Als 3.meiner AK kam ich in die Wechselzone und startete in den abschließenden 12 km Geländelauf. Leider musste ich auf der 2.Runde der kraftraubenden Aufholjagd auf dem Rad und dem vernachlässigten Lauftraining im Sommer Tribut zollen und wurde schlussendlich 4. in meiner AK.

Fazit: Der Abstecher zum Triathlon war wieder einmal eine tolle Erfahrung.

Marianne Kmetyko-Huber, 30.8.2016

Ergebnis

Montag, 8. August 2016

Marianne und Peter bei Kaiserwetter heute am Stilfserjoch


heute
so sah es am 14.Juli aus :-)

Freitag, 5. August 2016

Peter Kmetyko: Tour du Dauphiné 2016

Fotos
Marianne und ich starteten unsere diesjährige „Tour de France“ in Grenoble, dem Ort der Olympischen Winterspiele 1968 (Jean-Claude Killy fuhr da den Österreichern mit 3 Goldmedaillen um die Ohren!). Gleich auf der ersten Etappe erwartete uns im Vercors, einem in der Resistance heiß umkämpften Gebiet, ein landschaftlicher Hochgenuss. Zunächst tauchten wir durch die kurvenreichen, engen Straßen der Gorges de la Bourne hindurch, bevor sich uns ein wahres Radsportparadies eröffnete. Senkrecht abfallende Schluchten, tief eingeschnittene Täler, überhängende Felswände, schattenspendende Tunnels, liebliche bunte Ortschaften, Kriegerdenkmäler und Soldatenfriedhöfe, gleichmäßige Anstiege zum Höhenmetersammeln etc. – und das alles ohne störende Motorengeräusche. Erst beim Verlassen des Vercors über den letzten Pass, dem Col de Rosset, ereilte uns die Verkehrsrealität.

An den folgenden Tagen ermüdete sukzessive unsere Beinmuskulatur infolge des Höhenprofils nach dem Motto: Nach dem Berg ist vor dem Berg. Kaum ein Pass unter 15Km und 1000Hm, ein kontinuierliches Rauf und Runter. Anstrengend, aber schön. Anstiege wie die auf den Col de Menée, den Col de Sarenne, den Col du Mollard etc. sind vielleicht nicht so geläufig, stellen m.E. die großen Tour de France-Pässe landschaftlich und verkehrsmäßig in den Schatten. Und dennoch bedeutet uns es immer wieder sehr viel, die Monumente der Alpen wie den Col du Galibier, den Col de la Croix de Fer, den Col d´Izoard und schließlich Alpe d´Huez aufs Neue zu bezwingen. Da wirbeln jedes Mal die Glückshormone durch den geschundenen Körper.

Zurück in Grenoble schmiedeten wir noch unter dem Einfluß des Erlebten mit unseren Radsportfreunden bei Pizza, Bier und Rotwein die Pläne unserer persönlichen Tour de France 2017.

Peter Kmetyko, 5.8.2016

Fotos

Dienstag, 5. Juli 2016

Peter Kmetyko: Kärntner Radmarathon – Bad Kleinkirchheim

Samstag Anreisetag – sonnig und warm!

Montag Abreisetag – sonnig und warm!

Dazwischen der Sonntag – Dauerregen, kalt bis 5° auf fast 2000m. 

Selbst der anwesende liebenswürdige Radteufel namens Didi SENFT fand beim Wettergott keine Gnade.

Da wir zum ersten Mal an diesem RM teilnahmen und uns rel. spät anmeldeten, mussten wir aus dem letzten Block starten - und da war das Rennen für uns eigentlich schon vorbei. Zwar versuchten wir anfangs noch zwischen den langsamer Startenden hindurch dem Hauptfeld nachzujagen – es war jedoch aussichtslos angesichts der Topographie und des Starkregens gleich auf den ersten Kilometern. So entstand nie wirklich das Gefühl, Teil eines Wettrennens zu sein, da wir lange Passagen alleine gegen Wind, Regen und Kälte ankämpfen mussten.

Sehr bald ging´s für uns nicht mehr um eine gute Platzierung. Wir wollten ganz einfach nur mehr dem Sauwetter trotzen und sturzfrei ins Ziel kommen. Die Herausforderung bestand darin, die nässebedingt gefährlichen Abfahrten mit klammen Fingern heil zu überstehen.

Marianne hat dennoch nur knapp einen Stockerlplatz in ihrer AK verfehlt, ich bin als sechster in meiner AK jedoch weit hinter meinen ursprünglichen Erwartungen geblieben.

Im Wellnessbereich des Hotels bei der abschließenden Analyse wich die anfängliche Enttäuschung bald einer gewissen Zufriedenheit über unser Durchhaltevermögen bei diesen widrigen Bedingungen. Vielleicht probieren wir´s ja 2017 nochmal??

Rückblickend war es für Marianne und mich dennoch ein sehr erfolgreiches Frühjahr mit zahlreichen wunderbaren Rennerlebnissen.

Jetzt genießen wir die Rennpause und freuen uns auf stressfreie Radetappenfahrten durch Österreich, Italien und Frankreich.

Peter Kmetyko, 5.7.2016

Ergebnisse 

Peter, Marianne, Johannes und Karl vor dem Rennen, Fotos: Johannes Krenn


Sonntag, 19. Juni 2016

Peter Kmetyko: Bergzeitfahren um den Profi-Baustoffe-Preis „Schlag den Star“

Die Wiederbelebung eines Radsportklassikers durch den RC ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co: 
Auf der legendären Höhenstraße von Klosterneuburg-Weidling auf den Kahlenberg mit insgesamt 4,1km und 260hm, vorwiegend über Kopfsteinpflaster, stellten sich 7 Damen und 31 Herren dieser Herausforderung.

Der verregnete Sonntagmorgen dürfte einige potentielle Teilnehmer abgehalten haben, die Fahrt nach Klosterneuburg anzutreten – sie sollten es bereuen, denn die Straßen trockneten auf und die Sonne lachte vom Himmel.

Wolfgang Eibeck, der mitten in den Vorbereitungen für die Olympischen Spiele in Rio steckt, gab die Referenzzeit vor. Für die meisten von uns ging´s ums „Überleben“ dieser Tortur auf der Rüttelpiste, einige wenige starteten ihre Angriffe auf die Richtzeit. Tatsächlich schafften Lackinger Alexander und Brack Christian Eibecks Zeit zu unterbieten. Gemeinsam mit dem drittplatzierten Mario Obermeier durften sie sich an den von Kurt Schindler mit Pflasterstein und Zahnkranz originell gestalteten Preisen erfreuen.

Bei den Damen siegte Brigitte Stocker nur 1:36 vor Marianne Kmetyko-Huber und diese wiederum einen Wimpernschlag vor Ute Petritsch. Leider verletzte sich Eva Hipfinger bei der Ausübung einer artfremden Sportart – sie wäre in ihrer derzeitigen Bergform auch eine Anwärterin auf einen Stockerlplatz gewesen. Insgesamt zeigt sich, dass der Damenradsport im Hobbybereich einen wohltuenden Aufschwung nimmt.

In der Klasse Master IV zeigte mir Peter Hofmann meine Grenzen am Berg.
Sein Vorsprung von 1:10 auf mich als zweiten fiel doch recht deutlich aus. Ich bin trotzdem sehr zufrieden. Spitzer Martin als Sieger der Master I und Altmeister Niki Göd als Sieger der Master VI vervollständigten die tollen Leistungen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Unser Dank gilt dem Organisationsteam und den zahlreichen Helferinnen und Helfern des RC ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co für die gelungene Veranstaltung.

Peter Kmetyko, 19.6.2016

Ergebnis    alle Fotos (c) Kurt Schindler


Sonntag, 5. Juni 2016

St.Pölten Radmarathon: Die Kmetys regenfest und schnell

Großartige Leistungen von Marianne und Peter bei extremen Bedingungen: Starkregen, Gewitter, Hagel.

Nur 5 Damen wagten sich auf die Extreme-Strecke mit 158 Km und 2700 Hm. Marianne eroberte mit 27,7 Km/h Schnitt Platz 2. Es gab nur eine Gesamtwertung, keine Altersklassen und sogar einen Kranz bei der Siegerehrung.

Mariannes Kommentar: 

"Da ich wegen meiner starken Fehlsichtigkeit Windschatten-Bolzereien vermeide, habe ich mich für die lange Strecke entschieden. Die Wetterprognose war miserabel und Peter hat mehrfach versucht mir mein Vorhaben auszureden. Gott sei Dank waren der Start und das Ende in St.Pölten trocken. Dazwischen war von Starkregen, Blitz und Donner alles dabei. Dementsprechend waren die Abfahrten nicht ganz ungefährlich. Dank der 3 Trainingstage in den Vogesen, kam mir die Strecke gar nicht so extrem vor. Da ich im Gegensatz zu meinen beiden Mitstreiterinnen ohne männliche Begleitung unterwegs war und vor allem die letzten 15 km alleine fuhr, bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Leider hat mein Garmin bei km 57 den Geist aufgegeben. Gerne hätte ich überprüft, ob speziell die Höhenangabe des Veranstalters stimmt." 

ad Höhenmeter: das war kein Tag für Garmin & Co: Aufzeichnungen auf Strava schwanken zwischen 1000 und 4000 Hm :-) und es gibt jede Menge Kommentare zu Ausfällen. 

Peter setzte auf der 80 Km Classic Strecke mit 1100 Hm seine beeindruckende Siegesserie fort. 1.Platz in AK6 mit 33,7 Km/h Schnitt wobei er ganze Scharen an jungen Sportlern hinter sich ließ!    

Peters Kommentar: 

"Für mich kam nach den vielen Wettkämpfen der letzten Wochen nur die Classic-Strecke (80km, 1.100hm) infrage. Wolkenbrüche, Gewitter, Spritzwasser von vorne, unten und von der Seite machten das Rennen sehr gefährlich und schwierig. Jeder wollte ganz vorne dabei sein und dementsprechend wurde bei über 40km/h um die Positionen gerangelt. Zweimal krachte es ordentlich in meiner Umgebung. Bis zum Anstieg auf die Wetterlucke konnte ich vorne mithalten, die nasse Abfahrt war mir dann doch zu gefährlich und ich musste die Gruppe ziehen lassen. Rasch bildete sich ein neues Packl mit dem ich bis zum letzten Anstieg gemeinsame Sache machte. Überraschenderweise fiel in den steilen Kehren einer nach dem anderen raus, und kurz vor der Kuppe am Plambacheck attackierten zwei Mann und hängten mich in der darauffolgenden Abfahrt ab. 3 Mann schlossen zu mir auf und von da weg trachtete ich nur mehr, sicher ins Ziel zu kommen. Da plötzlich die Sonne vom Himmel lachte und die Straßen in St. Pölten auftrockneten, beteiligte ich mich am Zielsprint und wurde zweiter. Fazit: Das Bergtraining in den Vogesen und die Regenerationswoche danach haben sich gelohnt. Meine kurzzeitig verloren gegangene Form ist wieder da."

Gratulation an beide für den außergewöhnlichen Einsatz bei widrigen Bedingungen!

Ergebnis Extrem
Ergebnis Classic 


Zum 2.Mal gab es ein eigenes Ladies Race auf der Classic Strecke, wieder sehr stark vertreten Mitzi and Friends.

Steffi schied leider beim Start mit Schaltungsdefekt aus, nahm es aber mit Humor!
Steffis Kommentar auf FB:

"Was für ein Tag beim heutigen Ladies Race des St. Pöltner Radmarathon... Gerissenes Schaltauge kurz nach dem Start, heftigster Regen, Blitz, Donner, Hagel, Stürze, etliche DNFs - und noch viel mehr Mädels, die es ins Ziel geschafft haben! CHAPEAU an alle, die heute am Start gestanden sind und alles gegeben haben! Die Anzahl der teilnehmenden Frauen konnte im Vergleich zum Vorjahr um erfreuliche 30% gesteigert werden! Es ist so großartig zu sehen, was sich bei Frauen im Radsport alles tut. MITZI and FRIENDS hat in der Gesamt-Teamwertung Platz 6 belegt! Wir waren mit insgesamt 10 Frauen (!!!) und einem Mann am Start! YEAH! Das nenn ich Mitzi-Power! Weitere Berichte folgen... Die Veranstaltung an sich war TOP und super organisiert! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr - da gibt es die 10. Ausgabe des "Härtesten Radmarathons im Osten!" In jedem Fall ein Pflichttermin!"

Ergebnis Ladies Race
Fotos von Ernst Teubenbacher 

Die Mitzi Mannschaft vom Ladies Race - Foto © Ernst Teubenbacher
Foto © Ernst Teubenbacher
 

Freitag, 12. Februar 2016

Peter Kmetyko: „Irgendwann bleib´ i dann dort …“

Trainingsaufenthalt 2016 auf GRAN CANARIA

Am Morgen 17°, tagsüber um die 25°, strahlender Sonnenschein mit ein paar Schönwetterwölkchen am sonst tiefblauen Himmel und – für uns Radfahrer nicht unwesentlich – mäßiger Wind. Eine Traumwoche liegt hinter uns (Marianne, Hannes, Rainer und meine Wenigkeit). Über 500 Km und mehr als 10.000 Hm sammelten wir in landschaftlich reizvoller Umgebung. Soria, der Tauropass, das Tal der Tränen mit der berüchtigten „Wand“, Ayacata, der Pico de las Niéves mit dem grandiosen Ausblick auf den Teide – all diese Highlights verpackten wir in anspruchsvolle Touren. Dazwischen ein Cortado mit Cola zum Auftanken der schwindenden Energien. Radfahrerherz, was willst du mehr?

Der Abschied nach einer Woche vom Vulkan fiel uns nicht leicht – alleine der Gedanke auf das geplante Wiedersehen 2017 tröstete uns etwas. Ich könnt´ mir vorstellen, dort einmal zu überwintern …

Peter Kmetyko, 12.2.2016
Fotos

Montag, 21. Dezember 2015

Velocita Saison Bilanz 2015

Auch wenn es nicht für jeden von uns immer wie gewünscht gelaufen ist, können wir doch auf eine insgesamt sehr erfolgreiche Saison zurück blicken. Zahlreiche Siege und eroberte Stockerlplätze (Details hier) ändern aber nichts daran, dass es uns weiterhin mehr ums „Dabeisein“ im ambitionierten Hobbybereich geht.











Sehr erfreulich die große Anzahl (115) an Rennteilnahmen. Top Disziplin war wie zu erwarten das Einzelzeitfahren (62 Starts), besonders fleißig und erfolgreich hier Richard und der wieder genesene Peter K. Auch Cyclocross (25 Starts) spielt weiter eine große Rolle, hier haben Steffi und Richard oft unter schwierigen Bedingungen hervorragendes geleistet. Marianne und Hans waren heuer gesundheitlich stark gehandicapt, haben sich aber trotzdem wacker geschlagen und einige Siege errungen.


Podiumsplätze
Name
1.
2.
3.
Gesamt
Rettegi
20
16
6
42
Kmetyko
5
11
5
21
Wernhart
8


8
Kmetyko-Huber
4


4
Wacht
1
3

4
Summe
38
30
11
79

Hier die vollständige Statistik der Rennteilnahmen:
Name
Bergrennen
Cyclocross
EZF
Triathlon
Straße
MTB
Gesamt
Rettegi
10
16
29
3
4
2
64
Kmetyko
1
1
21

2

25
Wernhart
5

8



13
Wacht

8


1

9
Kmetyko-Huber


4



4
Gesamt
16
25
62
3
7
2
115
 
Vorschau auf 2016:

Einzelzeitfahren und Cyclocross werden weiterhin die Top Disziplinen sein.

Mit dem Neuzugang und passionierten Reiseradler Gerhard H. wagen wir nächstes Jahr aber auch einen Wiedereinstieg in die Langstreckenszene, die wir seit 2011 gemieden haben.

Ich wünsche allen ein gutes und vor allem unfallfreies Jahr 2016 und beste Gesundheit!

PS. Während für Steffi und Richard in 3 Wochen die Quersaison mit der Staatsmeisterschaft in Pernitz zu Ende geht wird begünstigt durch den milden Winter bereits fleißig für das 24h Rennen Ende Juni in der Slowakei trainiert. Und Peter K. wird öfters am Donauradweg mit seinem Zeitfahrrad gesichtet - das schaut für den Anfang schon sehr gut aus  :-)