Kurzmeldung

17.Juni 2019
Der Velocita Blog ist jetzt 8 Jahre alt und hat etwas Speck angesetzt, den man nicht so leicht „wegoperieren“ kann. Es gibt viele Links auf Elemente des Blogs, diese sollen weiter funktionieren. Daher starten wir mit Beginn 2019


die alten Blogs sind dort über das „Archiv“ zu erreichen. Beiträge von Jänner bis Juni 2019 sind doppelt vorhanden (alter und neuer Blog).



15.Juni „Der Alpenrap“ naht    in einer Woche startet die Tour Transalp 2019
6.Juni Bregenz - Wien    Gerhards Österreich Rundfahrt
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Dienstag, 28. Mai 2019

Österreichische Meisterschaften im Zeitfahren 2019

Am 19.5. starteten Marianne und Peter Kmetyko beim EZF der Masterklassen über 29km und 200hm von Ossiach nach Feldkirchen.

Marianne Kmetyko-Huber erzielte bei den Frauen insgesamt die drittschnellste Zeit und stand somit auf dem Podest.

Peter Kmetyko fuhr brav mit und musste erkennen, dass die schwere Verletzung vom Vorjahr noch lange nicht überwunden ist. Es fehlte an Kraftausdauer und Maximalkraft, was schlussendlich den 11. Platz unter 13 Teilnehmern ergab.

Mariannes Bericht:
Zusätzliche Aufregung 15 min vor dem Start: Betreuer eines Juniorenteams erklärten mir bei der Vorkontrolle, dass sie mein Rad so nicht akzeptieren würden, da der Sattel 1cm zu weit vorne sei. Also schnell rüber zu den Mechanikern, welche mir den Sattel einstellten. Wieder zurück am Start: die Nervosität war hoch da ich als Erste des gesamten Feldes starten musste. Die ersten 20 km waren unglaublich zäh, ich konnte keinen richtigen Druck auf die Pedale bringen, der Puls war viel zu hoch und ich hatte das Gefühl ins Leere zu fahren. Erst auf dem letzten Drittel der Strecke kam die Power und ich hatte Spaß an der Sache. Mit meiner Leistung über die gesamte Distanz alles andere als zufrieden, wurde ich dennoch 3. Frau im Gesamtklassement. Doch die Siegerehrung hätten wir uns sparen können: Die Master Frauen mussten bis zum Schluss warten, selbst die Siegerehrungen der an die ÖMS angehängten Landesmeisterschaften für ÖO und Kärnten. wurden vorher abgewickelt. Zusätzlich waren die Verantwortlichen absolut inkonsequent in der Auslegung der ÖRV Regeln in Bezug auf die Zusammenlegung von Altersklassen.

Peter Kmetyko, 28.5.2019

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Marianne Kmetyko-Huber: „Weil`s ausgfahren g`hört“ – das traditionelle EZF der Trirunners Baden zum Saisonabschluss

Leider war ich zu meinem geplanten Saisonhöhepunkt, dem King oft the Lake, erkältet. So kam dieses EZF gerade recht um noch einmal in diesem Jahr Rennluft zu schnuppern.

Die Trirunners Baden organisierten eine tolle Veranstaltung mit immerhin 60 Teilnehmern, davon 14 Frauen (!). Die Strecke von Grossau auf den Zobelhof ist den Teilnehmern des WW-Cups bekannt und sehr selektiv. Bei Sonnenschein und kräftigem Gegenwind wurde der rauhe Belag, der sich bis zum finalen Anstieg dahinschmiert, gespickt mit giftigen Wellen, zur Herausforderung. Dem nicht genug, hatte ich die meiste Zeit mit der Schaltung zu kämpfen.

Letztendlich hat sich die Anstrengung gelohnt: 1.Platz AK W 50+, schnellste Frau gesamt.

Marianne Kmetyko-Huber, 3.10.2018


Dienstag, 18. September 2018

Richard Rettegi: King of the Lake 2018

Nachdem ich heuer einige Kritik einstecken durfte, als ich den Plan für den King of the Lake Bewerb präsentiert hatte, dürfte doch einiges richtig gelaufen sein. Wir haben 9 Trophäen vom King of the Lake mitnehmen dürfen.

Zur Vorgeschichte:
Nachdem wir 2016 und 17 mit einer Männermannschaft schon am Podest gestanden sind und aus Not in der Mannschaft Kollegen ersetzen mussten, waren wir heuer in der Zwickmühle 7 starke Fahrer für ein 4er Team zu haben. Was macht man da als sportlicher Leiter des RC ARBÖ Wienenergie Röhsler und Co um das Maximum herauszuholen. Die Jungs Qualifikation fahren lassen ? Das wäre eine Möglichkeit, sicher das absolute Maximum, aber dann stehen 3 da und müssen zusehen. Das wollte ich nicht. Mein Ziel war es allen die Chance auf ein Podium zu geben. Daher musste ich ein Mädel auftreiben, das das Tempo der Jungs überleben kann. Somit war das Projekt Mixed Mannschaft geboren. Alle waren etwas skeptisch, aber ich habe gewusst, da ja mindestens einer schon die Jahre vorher mit mir gefahren ist und die Taktik bei dem Rennen kennt, dass es sich für das Podium ausgehen kann.

Ca. 4 Wochen vorher wurden die Mannschaften dann zusammengestellt und haben auch nur in dieser Besetzung trainiert. Alles andere wäre nicht sinnvoll gewesen. Somit hat es geheißen, nicht mehr krank werden, verletzen etc. Das hat super funktioniert. Die Jungs der Männermannschaft sind im Vorfeld einige Straßenrennen gefahren und waren ganz vorne zu finden. Ein sehr gutes Zeichen. Die Mixed Mannschaft hat sich separat vorbereitet ohne Rennen, dafür mehr mit Teamtraining und Technik. Für mich persönlich waren die Tage vor dem Rennen schon sehr hart, ich hatte es vielleicht fast übertrieben mit den Rennen, Training und musste mich wirklich davon erholen, hatte noch dazu schlecht geschlafen, da sich das Rennen im Kopf festgesetzt hatte. 2 Tage vor dem Rennen hat der Körper aber grünes Licht gegeben und der Druck am Pedal war wieder da. Mit dem Zimmerkollegen Wolfgang Eibeck (der Gesamt 2. wurde - unfassbare Leistung ) noch am Vortag anreizen gefahren. Das Tempo war teilweise schneller als wir es mit der Mannschaft fahren konnten, hat dazu beigetragen am Renntag optimale Beine zu haben.

Als erstes startete die Mixed Mannschaft mit Karl Koller, Satzer Georg, Manfred Rappold und Lisa Lackner. Erzählungen zufolge kamen sie gut ins Rennen hinein und haben einen guten Speed erreicht. Teilweise konnte Lisa sogar durch die Führung gehen, dafür hat sie meinen großen Respekt. Gegen Ende hatte die Mannschaft ordentlich zu kämpfen und Georg bekam leichte Krämpfe. Mit letzten Aufbäumen schossen sie auf die letzte Kurve zu, mussten aber leider bremsen, da ein langsames Team sie behinderte. Im Ziel fehlte ihnen eine Sekunde auf Platz 2. Das ist zwar im ersten Moment ärgerlich, aber ich sehe das anders. Sie haben das Podium nicht gerade mal erreicht sondern die 4. um 45 Sekunden abgehängt und verdient das Podium erreicht.

Als nächstes ging unsere Mannschaft an den Start. Stephan Stindl, Staber Gerald, Artenjak Bernhard und ich. Mit der gleichen Taktik wie die letzten Jahre fuhren wir recht langsam kontrolliert über den ersten Hügel los und beschleunigten dann erst auf Highspeed. Die erste Hälfte mit leichtem Gegenwind, aber eher flach absolvierten wir mit über 45km/h Schnitt. Wir rauschten an vielen Mannschaften einfach vorbei. In der einen Ortschaft war eine Messtafel, die zeigte 49km/h, das machte ich mir kurz Sorgen, denn letztes Jahr waren wir da mit 56 laut Video unterwegs. Ein kurzer Blick am Tacho, 53,5km/h. Ok das passt. Dann holten wir das VICC Team ein, das uns noch die 2. Hälfte ein wenig zum Nachdenken brachte. Bei den Geschwindigkeiten über 50 reicht ein Windschatten schon einige Meter nach hinten, diesen konnten sie etwas nutzen und blieben an uns dran. Da sie ja vor uns gestartet waren, kein Problem. Ich hatte die Order ausgegeben und mehrfach den Jungs gesagt, dass wir die Hügel auf der 2. Hälfte nicht voll fahren werden, sondern mit der gleichen Belastung wie auf der Ebene. Sonst kann man nach den Hügel nicht mehr beschleunigen und wieder Zug in den 4er bekommen. So war es etwas lustig wie bei manchen Hügeln das VICC Team aus dem Windschatten bergauf attackierte und an uns vorbei fuhren. Ein Ordnungsruf bei uns, sich nicht verrückt machen zu lassen und Ruhe zu bewahren zahlte sich aus. Wir konnten nach den Hügeln immer wieder extrem Geschwindigkeit aufbauen und ein hohes Tempo anschlagen. Bei ca. 10km vor dem Ziel musste leider Stephan mit Krämpfen abreißen lassen. Uns drei war das aber fast egal, mittlerweile fast das Ziel vor Augen gab es kein Taktieren mehr. Nur noch Vollgas. Der 13% Stich wurde mit dem großen Blatt drübergefahren, heuer so schnell, dass ich den fast nicht gemerkt habe. Auch der letzte Anstieg beim Hotel ca. 3km vor dem Ziel ging heuer absolut voll. Ich fuhr hinauf wie wenn das Ziel auf der Kuppe gewesen wäre, die Jungs verlängerten hinunter zur letzten Kurve, die noch ein Risiko darstellte. Die letzten 500 noch im Sprint und durchs Ziel. 1:03 irgendwas.

Davon haben wir in der Früh gesprochen 1:03:30 wäre als Siegerzeit schon mal ok. Da hab ich nur müde gelächelt. Jetzt sind wir aber in dieser Region unterwegs gewesen. Dank Livetiming haben wir mal geschaut, wie es momentan aussieht. Nach kurzer Hektik alles gefunden und gesehen, dass wir in Führung liegen. Meine Kollegen glaubten dem aber nicht, da sie so wenig damit rechneten wie ich. Viele Mannschaften kommen nicht mehr hinter uns, das wusste ich anhand der Startliste. Wenig später nach dem Ausrollen beim Auto schon der Anruf und Gratulation, dass wir gewonnen haben. Hinter mir die Kollegen sind genauso ausgezuckt wie ich. Ich habe das mehrmals auf der Homepage kontrolliert und nicht geglaubt. Heuer waren so viele starke Mannschaften unterwegs mit dem Straßenmeister 2017, Paul Lindner, Kohl Racing, RC Perg….

Erst als wir den einzigartigen Pokal in Form des Sees in der Hand hatten, hab ich es auch geglaubt. Ich bedanke mich bei der kompletten Mannschaft für den Eifer und die Disziplin, die diesen Erfolg ermöglichten. Es ist ein Wahnsinn mit euch Rennen fahren zu dürfen.

Das Rennen war aber nicht zu Ende, jetzt ging es los mit den Einzelstartern.

Kurt Schindler, der heuer ein Jahr hatte, wo er eigentlich schon aufhören wollte und den Startplatz erst einige Tage vor dem Event erhielt, fuhr ein ausgezeichnetes Rennen. Platz 16 in der U70 Wertung mit 1:20h. Das sollte doch einige Motivation für nächstes Jahr bringen.

Grünzweig Peter mit dem Rennrad erreichte Platz 28 in der U50 Wertung. Die Zeit aber echt der Hammer. 1:14.55 und knapp 38km/h Schnitt für ein Rennrad, welches fast wie ein Flugzeugträger im Wind steht gegenüber einem Zeitfahrrad.

Christian Staudiger hatte auch kurz zuvor einen Startplatz bekommen, er fuhr heuer bei den Straßenrennen bärenstark. Dies konnte er auch hier zeigen mit Platz 8 und 1:09:58 bei den U40. 40,5km/h Schnitt mit dem Rennrad muss erst einmal einer nachmachen.

Gegen Ende des Rennens wurde es noch einmal spannend. Eva Hipfinger laut Livetiming stark unterwegs bei den Zwischenzeiten knapp an der führenden Dame dran. Gegen Ende musste sie leider in den Hügeln etwas nachlassen und verlor etwas Zeit. Am Ende ging sich der ausgezeichnete 2. Platz am Podium aus. Dafür, dass sie im Frühjahr gemeint hatte „beim King brauch ich mich gar nicht hinstellen, das wird nix“ ein unglaubliches Ergebnis.

Zum Abschluß: Für die Führung des Vereins war dieses Event als Highlight bewertet worden und hier so viele Mitglieder mit starken Leistungen zu sehen macht uns alle sehr stolz. Kurz nach dem Rennen habe ich von sehr vielen Leuten schon Glückwünsche für unsere Leistungen bekommen, die ich hier im Namen deren weitergeben möchte.

Richard Rettegi, RC ARBÖ Wienenergie Röhsler und Co, 18.9.2018

Sonntag, 26. August 2018

Peter Kmetyko: EZF Zistersdorfer Höhenstraße (WV-Cup)

Die Wetterprognosen am Vorabend verhießen nichts Gutes. Leichte Startzweifel wurden mit einem Bier und einem Glaserl Rotwein runter gespült. Die Frage, zahlt sich das Aufstehen Sonntag frühmorgens überhaupt aus, wagten wir daheim nicht auszusprechen, gestellt hat sie sich Marianne insgeheim (nur ich nicht in der Komfortzone als Betreuer!)

Schlussendlich hatte der Wettergott (?) Einsehen mit uns: 13 Grad, starker NW-Wind, Regenpause mit auftrocknender Fahrbahn. Marianne absolvierte ihr erstes Vorbereitungsrennen für den King of the Lake und gewinnt die Damenwertung mit dem Vorsprung von 1:51 auf Petra Erhardt.

Ergebnis: 20,6km, 150hm wellig; Bedingungen: siehe oben.

1. Kmetyko-Huber Marianne 33:06
2. Erhardt Petra 34:57

Peter Kmetyko, 26.8.2018

Samstag, 23. September 2017

Peter Kmetyko: EZF Neudorf bei Staatz

Ca. 1 Autostunde von Wien, nahe der Grenze zur Tschechischen Republik, veranstaltete das Tri Team Neudorf ein EZF zur Weinviertler Radcup-Serie. Da gleichzeitig der Matthäusmarkt zahlreiche Dorfbewohner am Hauptplatz des Dorfes versammelte, mangelte es nicht an lautstarken Anfeuerungsrufen für die 56 TeilnehmerInnen. Und im Ziel angekommen, wurde uns von der Dorfkapelle der Marsch geblasen während die Hausfrauen ihre selbstgebackenen Kohlenhydratspenden den von der Anstrengung Gezeichneten anboten – eine sehr sympathische Veranstaltung.

Zum Rennen:
Kmetyko,Bruckner,Pelzer
Angenehm kühle Temperaturen, mäßiger Wind aus WNW und eine Streckenführung, die es in sich hatte. Wenn 25,4km und 350hm laut Streckenprofil angekündigt werden, dann ist da an Schwierigkeiten einiges zu erwarten. So war´s dann auch: ein Wechselspiel zwischen langgezogenen Wellen, einem kürzeren giftigen Anstieg, dazwischen Highspeed-Abfahrten und schließlich bei km 17,5 der Falkenstein, ein Scharfrichter mit 175hm auf ca. 2km. Da hätte ich mir ein 27er oder 28er-Ritzel auf dem Scheibenrad gewünscht. Zum Glück ging´s danach nur mehr bergab und flach ins Ziel.

Mit meinem letzten rennmäßigen Test vor dem King oft the Lake bin ich zufrieden, wenngleich ich die Wattzahlen von 2016 heuer nicht erreiche. Der zweite Platz in der Klasse 50+ bescherte mir einen originellen Pokal in Form eines mit Ton modellierten Zeitfahrhelms.

Ergebnis

Vielen Dank an den Veranstalter. Ich komme gerne wieder.

Peter Kmetyko, 23.9.2017

Sonntag, 10. September 2017

Peter Kmetyko: Einzelzeitfahren des ESV Linz in Weichstetten

Weichstetten, ein Dorf im Bezirk Linz-Land in 338m Seehöhe, mit ca.700 Einwohnern und 3 Gasthäusern stellte sein Ambiente als Start- und Zielort eines EZFs zur Verfügung.

Im Widerspruch zu den Wettervorhersagen blieb es trocken. Bei angenehmen 15° Außentemperatur und spürbarem NW-Wind starteten 110 FahrerInnen in Minutenabständen über die 22km und 137hm.

Topmotiviert von meinem Sieg beim Röhsler-Cup am Freitag legte ich los. Auf dem welligen Kurs mit ein paar technisch anspruchsvollen Kurven, die man dank umsichtiger Streckenposten zumeist fast voll nehmen konnte fand ich rasch den Rhythmus. Ein wenig (zu) verhalten bin ich´s – im Nachhinein gesehen - angegangen, weil man mich vor dem Gegenwind auf der 2. Hälfte und dem Schlussanstieg warnte. So war ich dann schon ein wenig überrascht, als ich das Ziel schon nahen sah und das Gefühl hatte, da wäre noch mehr drinnen gewesen. Egal. Beim nächsten Mal kenne ich die Topographie und werde taktisch besser fahren.

Mit dem erreichten 3. Platz in der Klasse 60+ bin ich zufrieden. Der ESV Linz hat eine wirklich tolle Veranstaltung mit viel Aufwand organisiert. Für nur € 12.- Startgebühr wurde unverhältnismäßig viel geboten (Reibungsloser Ablauf auf der Strecke mit kompetenten Streckenposten, Verpflegung, Tombola und stimmiger Siegerehrung). Eine empfehlenswerte Veranstaltung.

Rückblick des Veranstalters und Fotos

Peter Kmetyko, 10.9.2017

Sonntag, 16. April 2017

Weinviertler Radcup 2017

Homepage

5 Mountainbike-Rennen und

4 Einzelzeitfahren  

01.05.2017 Einzelzeitfahren Mistelbach
14.05.2017 Buschberg-Trophy Gaubitsch - Bergzeitfahren
03.09.2017 Einzelzeitfahren Zistersdorf - Höhenstraße
23.09.2017 Einzelzeitfahren Neudorf

1 Querfeldein-Rennen  = Cupfinale 

14.10.2017 Querfeldein Langenzersdorf

Sonntag, 29. Januar 2017

Wienerwaldcup 2017 - Termine

Freitag, 28.04.2017 18:30 Gainfarn
Freitag, 05.05.2017 18:30 Klausen-Leopoldsdorf
Freitag, 12.05.2017 18:30 Pottenstein
Freitag, 19.05.2017 18:30 Alland
Freitag, 09.06.2017 18:30 Gainfarn

Details auf der Homepage

ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co Zeitfahrcup 2017 - Termine

Freitag, 02.06.2017 18:30 Bierbaum am Kleebühel
Freitag, 30.06.2017 18:30 Heiligenkreuz - Hochrotherd
Freitag, 28.07.2017 18:30 Seibersdorf
Freitag, 25.08.2017 18:30 Heiligenkreuz - Wöglerin
Freitag, 08.09.2017 17:30 Bierbaum am Kleebühel

Ein Streichresultat

Heuer erstmal offiziell – Wertung als „SUPER PRESTIGE CUP“ - Dies bedeutet, dass auch Triathlon/Zeitfahrräder eingesetzt werden dürfen, die nicht der UCI-Norm entsprechen.

Details auf der Homepage

Sonntag, 25. September 2016

Peter Kmetyko: King of the Lake 2016 – 6. EZF rund um den Attersee

Zu allererst möchte ich Marianne gratulieren, die trotz ein kleiner Panne beim Start zum zweiten Mal hintereinander Queen of the Lake der Klasse U 60 werden konnte. Sie hat es wieder mal geschafft, zum richtigen Zeitpunkt in Form zu kommen.

Beim Start selber herrschte hektische Betriebsamkeit. Der 15´´- Startmodus aus 2 Startboxen erforderte höchste Konzentration und Präzision. Auf der Strecke draußen setzte sich bisweilen dieses „Gewurl“ fort mit permanenten Überholvorgängen, Ausweichmanöver und Tempowechsel.

Aufgrund meiner Top 3 – Platzierung 2015 durfte ich als einer der Letzten inmitten der Elitefahrer starten. Was mir beim ersten Betrachten der Starterliste einen Schock einjagte, stellte sich schlussendlich als kleiner Vorteil heraus. Die permanente Umgebung von Klassefahrern beflügelte mich und ließ mich zur Hochform auflaufen, dazu schlief der Wind im letzten Viertel der Strecke ein. Mein anfänglich wahrscheinlich zu hoch gewähltes Tempo verursachte höllische Schmerzen in den Beinen – kurz dachte ich ans Aufgeben – aber später, ab der Hälfte, erlebte ich einen unheimlichen Flow. Die Schmerzen vergingen und mein Körper setzte ungeahnte Kräfte frei. Was ich bergab an Zeit verlor, holte ich mir in den Anstiegen zurück. Die Anfeuerungsrufe meiner Vereinskollegen am letzten „Schupfer“ registrierte ich peripher und sie motivierten mich für den letzten Km noch einmal alles zu geben. Ich hätte keine Sekunde schneller fahren können.

Angesichts des starken internationalen Starterfeldes empfinde ich meinen 4. Platz als gewonnenen, wenngleich auch unbedankten. Ich konnte ganz starke Fahrer meiner Altersklasse hinter mir lassen, und die, die vor mir liegen, bleiben für mich unerreicht. Zudem habe ich meine Zeit von 2015 um über 4 Min. verbessert. Einen Schnitt von 40,4km/h hielt ich vor dem Rennen für mich unerreichbar. Der 169. Gesamtplatz (von über 600 Einzelstartern) rundet das für mich äußerst positive Ergebnis am Ende einer sehr erfolgreichen Saison ab.


Peter Kmetyko, 25.9.2016

Ergebnisse EZF
Ergebnisse MZF
Top Platzierung auch für Richard mit der 160+ Mannschaft des RC ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co:
Artenjak, Rettegi, Koller, Rappolt 2.Platz 

Fotos des Veranstalters, Fotograf Gottfried Gärtner
Fotos von der Strecke
Siegerehrung 
2 Fotos daraus
Foto (c) Gottfried Gärtner
Foto (c) Gottfried Gärtner














Video von Richard

Montag, 19. September 2016

Marianne Kmetyko-Huber: Almsee Einzelzeitfahren

Am Samstag, 17.9. nahmen Peter und ich am legendären Almsee ZF in Grünau im Almtal teil. Die 27 welligen km bieten eine optimale Vorbereitung für das Attersee Zeitfahren, daher versammelte sich heuer ein Rekordstarterfeld mit einer sehr starken Konkurrenz. Leider war der Wetterbericht nach der langen Hochphase katastrophal – 12° und Dauerregen. Peter und ich sind mit solchen Bedingungen heuer ja schon sehr vertraut.

Auf der Startrampe ein kurzer Endorphin Ausstoß: mein Garmin streikt wieder einmal bei diesen Bedingungen. Da der Fahrer vor mir nicht erschienen ist, war es dann ein sehr einsames Rennen. Ich musste mich auf mein Tempogefühl verlassen. Peter konnte ich bereits auf dem Rückweg beneiden, ansonsten waren nur der Regen, die Kälte und ich.

Es war trotz allem wieder eine sehr schöne erfolgreiche Veranstaltung auf einer wunderschönen Strecke. Danke an Manfred Rappolt für die hervorragende Betreuung im Start/Zielbereich und das Ausharren in der Kälte!

Unsere Zeiten:
Marianne: 43,17 2. AK
Peter: 41,04 4. AK

Marianne Kmetyko-Huber, 19.9.2016

Ergebnisse

Foto (c) URC Grünau
Foto (c) URC Grünau
Foto (c) URC Grünau
Foto (c) URC Grünau

Sonntag, 4. September 2016

Peter Kmetyko: EZF Zistersdorfer Höhenstraße (Weinviertel-Cup)

Dort wo sich üblicherweise die Windräder in Höchstgeschwindigkeit drehen, dort wo bei einem schmucken Marterl sich Start und Ziel befinden und dort wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, ja dort finden sich alljährlich tatsächlich Menschen ein, die nichts Besseres zu tun haben als an einem Sonntagvormittag auf der Höhenstraße mit ihren Rädern Tempo zu bolzen.

Diesmal war uns der Wind gnädig. Aus SW kommend und fast nicht spürbar erleichterte er die Fahrt über 20,6 km und welligen 150 hm.

Marianne belegte in der Damenklasse den 2. Platz, wobei sie von der Siegerin, aber auch von Platz 3, nur ein paar Sekunden getrennt war. Ich freute mich über den 2. Platz hinter dem überlegenen Sieger Wolfgang Lackner in der Klasse 50+.

Leider wurde das vom Veranstalter mit viel Leidenschaft organisierte Rennen von einigen übermotivierten „Paarzeitfahrern“ gestört, die die Bekanntgabe des Ergebnisses durch Disqualifikation verzögerten. Mir kommt vor, dass sich gegen Ende der Saison diese unfairen Verhaltensweisen leider häufen.

Peter Kmetyko, 4.9.2016

Ergebnis

Freitag, 19. August 2016

Peter Kmetyko: 44. FIS-RSC Hartberger Weltradsportwoche

In 9 Tagen (11.8. bis 19.8.2016) absolvierte der Großteil der RadrennfahrerInnen 8 Rennen. Eine hohe Belastung, auch angesichts der Topographie im Hartbergerland. Die internationale Beteiligung verlieh diesem alljährlichen Radsportereignis ein besonderes Flair wobei der Veranstalter für einen reibungslosen, entspannten Ablauf sorgte. Lobend zu erwähnen ist die Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit aller zumeist ehrenamtlichen MitarbeiterInnen.

Ich entschied mich, (nur) das Zeitfahren am Freitag zum Anlass zu nehmen, meinen Formaufbau für die Herbstrennen weiter voran zu treiben. Als Leichtgewicht hatte ich auf der fast brettelebenen Strecke keine allzu großen Erwartungen. Meine persönliche Zielvorgabe lautete: Deutlicher 40er-Schnitt und Top Ten-Platzierung. Es lief von Anfang an gut, die Beine machten auf und so konnte ich meine eigenen Erwartungen sogar übertreffen: Schnitt 41,3 km/h und Platz 7 in der Masterklasse IV als drittbester Österreicher. Selten hat mich eine solche Platzierung gefreut wie diesmal und da der Veranstalter sehr großzügig bei den Ehrungen vorgeht (die ersten acht wurden prämiert), durfte ich auch noch ein schönes „Häferl“ mit heim nehmen.

Ergebnis 

Peter Kmetyko, 19.8.2016

Freitag, 17. Juni 2016

Wienerwaldcup Finale Zobelhof: NOT the same procedure as every year :-)

Eigentlich hätte es eine Routinesache der Art „the same procedure as every year“ werden sollen:
Wie in den letzten beiden Jahren Gainfarn – Zobelhof (Rohrbach erste Abzweigung links) die am häufigsten gefahrene Zobelhofstrecke ist ja auch das Jahresabschlusszeitfahren der TriRunners Baden. Dann kam Gerold der Mann, der gerne dort am Abend mit dem (extra breiten) Riesentraktor flott bergab fährt, in die Quere. Daher wurde der Sicherheit wegen kurzfristig entschieden „hinten herum“ (in Rohrbach geradeaus weiter) zu fahren, also die etwas steilere Variante (zuletzt 2013 im Programm).

Alone - the same procedure as every year
Angesichts meiner äußerst miserablen Form fürchtete ich erstmalig beim WW-Cup schieben zu müssen :-) Habe mich daher im flachen Teil wo der Gegenwind noch sehr lästig war geschont und jeden Moment mit der Überholung durch den hinter mir gestarteten Walter K. gerechnet. Aber er kam nicht so schnell, erst knapp vor Rohrbach war es soweit. Beim Schöpflrennen hatte er mir mehrere Minuten abgenommen, diesmal wurde es fast spannend zwischen uns. Am Beginn der Steigung konnte ich wieder kurz vorfahren. Inzwischen hatte es zu regnen begonnen, das war auch nicht geplant, denn die ZAMG hatte wieder einmal geirrt, und der letzte steile Km war dann ordentlich nass. Walter überholte mich wieder aber mein Rückstand hielt sich in Grenzen und ich war froh nicht schieben zu müssen. Eine kurze Schrecksekunde gab es noch knapp vor dem Ziel als mich an der steilsten Stelle vor einer scharfen Kurve Wolfgang „Holzwurm“ überholte. Er hatte nicht mit dem Autofahrer gerechnet, der uns ausgangs der Kurve plötzlich entgegenkam aber netterweise bis in die Botanik auswich, das war verdammt knapp. Dann hatte ich es zwar total nass aber immerhin lebend und fahrend überstanden :-)

Ob ich mit meinen gesundheitlichen Problemen den Wienerwaldcup noch einmal schaffe muss ich im Moment bezweifeln. Aber wer weiß ? Walter wird sicher wieder versuchen mich zu motivieren.

Ebermann, Schalk, Kmetyko
Für Peter K. gab es ein weiteres Erfolgserlebnis: das Duell des Jahres 2016 (PSK-Cup, Wienerwaldcup) mit H.Ebermann konnte er diesmal gewinnen und mit 4 starken Rennen in der Gesamtwertung den 3.Platz erobern – Gratulation! Ein starkes Frühjahr wie noch nie – jedes Rennen ein Stockerlplatz. Danke an das Taxi Peter ohne das die lange WW-Cup An- und Heimreise äußerst ungemütlich wäre.

Dank an den RC Mödling für die 2 sehr attraktiven und schwierigen neuen Strecken (Hochstrass, Schöpfl) startend in Klausenleopoldsdorf - was auch die Sicherheit erhöht hat! Und wie jedes Jahr eine perfekte Organisation, eine tolle Siegerehrung mit neuen schönen Pokalen, ein Siegertrikot für die (Overall-) Schnellsten (alle Zeiten der Rennen addiert).

Ergebnis Zobelhof    Gesamtwertung    Fotos RC Mödling

Für die Klubmeisterschaft im September wird auch eine neue Strecke gebastelt: Schöpflgitter – St.Corona – Klammhöhe – Forsthof sieht auch vielversprechend aus.

Noch ein Highlight des Tages: Habe überraschend die besonders liebe langjährige ehemalige Arbeitskollegin Christiane getroffen!   

 

Fotos von RC Mödling: kmety, Lackinger und Schlager im Gesamtsiegertrikot, Hans

Freitag, 10. Juni 2016

Richard als Bodyguard unterwegs :-)

Mario Rettegi (8 Jahre alt), dahinter Richard als Bodyguard. Tolle Leistung beim 1.Rennen des Röhsler Cups mit 23,4 Km/h Schnitt!    

Fotos (c) Kurt Schindler


Freitag, 20. Mai 2016

Wienerwaldcup #3 - Die Königsetappe - eine Tortur :-)

Klausenleopoldsdorf - Forsthof - Schöpfl
Forsthof und Schöpfl kombiniert - das ergibt Wienerwaldcup-Kategorie HC und die schwierigste Strecke 2016. Nicht genug gab es auch noch heftigen Westwind auf den ersten 8 Km zum Forsthof. Für Peter, mich und manch andere das schwierigste Zeitfahren bisher.

Peter im Duell um Platz 2 hinter J.Schalk diesmal trotz solider Leistung knapp geschlagen von H.Ebermann. Für mich war es leider ein absolutes Desaster. Ich hoffe, dass es mir auf den beiden kommenden wieder "normal schwierigen" Zobelhof Strecken besser geht.  

Ergebnisse

Samstag, 30. April 2016

Einzelzeitfahren Mörbisch

3.Schürhagl,1.Gugler,2.Kmetyko  Foto © AWR
Dichtes Programm für Peter K. - Freitag Abend das schwierige Wienerwaldcup Zeitfahren Hochstrass, Samstag Nachmittag das 20 Km Zeitfahren in Mörbisch.

Diesmal ohne Berufsstress, ausgeruht mit toller Zeit wieder 2. in M60 hinter dem sehr starken Günter Gugler.

Peters Kurzkommentar nach dem Rennen:

„Ja, mit meiner Fahrt bin ich rundum zufrieden. Jetzt bleibe ich dran. Jetzt macht´s so richtig Spaß.“

Ergebnisse

Freitag, 29. April 2016

Wienerwaldcup #2 „aus 2 mach 1“ ... Ergebnis eine tolle neue Strecke

Die bekannten Klassiker Alland – Hengstl und Alland – Hochstrass wurden zu einer neuen Strecke mit Start in Klausenleopoldsdorf kombiniert. Es war eine geniale Idee des RC Mödling  die beiden  Gipfel mit einer 5 Km Abfahrt zu verbinden und den Abschnitt Alland – Klausenleopoldsdorf zu streichen.

Das Wetter hat auch mitgespielt, es war zwar etwas kühl, aber viel Sonne und wenig Wind boten ideale Bedingungen. Leider haben sich nur 53 TeilnehmerInnen dieses neue Schmuckstück des Wienerwaldcups „gegeben“ – selber schuld wer nicht dabei war.

Der harte Kern von Velocita war wieder dabei, Peter (kmety) mit guter Zeit und 30-er Schnitt 2. in seiner Klasse - diesmal hinter dem überragenden J.Schalk. Ich wieder im privaten Kampf gegen die rote Laterne mit meinem Freund W.Kovarik - diesmal hat er mich aber ordentlich abgehängt – 1:1 nach 2 Rennen :-) 

Am 20.Mai folgt die Fortsetzung von „aus 2 mach 1“ es werden die bekannten Strecken zum Forsthof und zum Schöpfl kombiniert zu: Klausen Leopoldsdorf – Forsthof – Wende – Schöpflgitter – Schöpfl 18,7 Km 430 Hm. Wer die #2 versäumt hat sollte zur #3 der "Königsetappe" des WW Cups kommen!

Dank an den RC Mödling für die perfekte Organisation und die kreative Streckenplanung.  

Ergebnis

Freitag, 22. April 2016

Wienerwaldcup #1 Alland - Geschriebene Buche

Viel Sonne, 19 Grad und der anfangs noch lästige NW-Wind (immer Gegenwind auf der ganzen Strecke!) ließ bei Rennbeginn um 18 Uhr 30 etwas nach. Bei diesen fast idealen Bedingungen konnten 70 TeilnehmerInnen die leichteste („nur“ 8,5 Km und 200 Hm) der 5 Cupstrecken in Angriff nehmen. Die Damenquote (genau 10%) zeigt eine leicht aufsteigende Tendenz :-)

Ich machte mich mit Peter (kmety) auf den langen Weg nach Alland. Das sind viele Autokilometer die wir aber gerne in Kauf nehmen, denn der Wienerwaldcup perfekt organisiert vom RC Mödling ist für uns seit vielen Jahren ein Highlight der Saison!

Peter belegte in der heuer stark besetzten Klasse H5 den ausgezeichneten 2.Platz. Ich, konkurrenzlos in BR war besser als befürchtet unterwegs, immerhin nicht Letzter :-) Wir freuen uns schon auf die #2 nächste Woche – da wird es aber viel schwieriger : Klausen-Leopoldsdorf - Hengstl - Hochstrass 17,5 Km, 370 Hm

Ergebnis Alland - Geschriebene Buche