Kurzmeldung

17.Juni 2019
Der Velocita Blog ist jetzt 8 Jahre alt und hat etwas Speck angesetzt, den man nicht so leicht „wegoperieren“ kann. Es gibt viele Links auf Elemente des Blogs, diese sollen weiter funktionieren. Daher starten wir mit Beginn 2019


die alten Blogs sind dort über das „Archiv“ zu erreichen. Beiträge von Jänner bis Juni 2019 sind doppelt vorhanden (alter und neuer Blog).



15.Juni „Der Alpenrap“ naht    in einer Woche startet die Tour Transalp 2019
6.Juni Bregenz - Wien    Gerhards Österreich Rundfahrt
2018     2017     2016     2015

Meine Blog-Liste

Posts mit dem Label RC ARBÖ Wienenergie Röhsler und Co werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label RC ARBÖ Wienenergie Röhsler und Co werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 18. September 2018

Richard Rettegi: King of the Lake 2018

Nachdem ich heuer einige Kritik einstecken durfte, als ich den Plan für den King of the Lake Bewerb präsentiert hatte, dürfte doch einiges richtig gelaufen sein. Wir haben 9 Trophäen vom King of the Lake mitnehmen dürfen.

Zur Vorgeschichte:
Nachdem wir 2016 und 17 mit einer Männermannschaft schon am Podest gestanden sind und aus Not in der Mannschaft Kollegen ersetzen mussten, waren wir heuer in der Zwickmühle 7 starke Fahrer für ein 4er Team zu haben. Was macht man da als sportlicher Leiter des RC ARBÖ Wienenergie Röhsler und Co um das Maximum herauszuholen. Die Jungs Qualifikation fahren lassen ? Das wäre eine Möglichkeit, sicher das absolute Maximum, aber dann stehen 3 da und müssen zusehen. Das wollte ich nicht. Mein Ziel war es allen die Chance auf ein Podium zu geben. Daher musste ich ein Mädel auftreiben, das das Tempo der Jungs überleben kann. Somit war das Projekt Mixed Mannschaft geboren. Alle waren etwas skeptisch, aber ich habe gewusst, da ja mindestens einer schon die Jahre vorher mit mir gefahren ist und die Taktik bei dem Rennen kennt, dass es sich für das Podium ausgehen kann.

Ca. 4 Wochen vorher wurden die Mannschaften dann zusammengestellt und haben auch nur in dieser Besetzung trainiert. Alles andere wäre nicht sinnvoll gewesen. Somit hat es geheißen, nicht mehr krank werden, verletzen etc. Das hat super funktioniert. Die Jungs der Männermannschaft sind im Vorfeld einige Straßenrennen gefahren und waren ganz vorne zu finden. Ein sehr gutes Zeichen. Die Mixed Mannschaft hat sich separat vorbereitet ohne Rennen, dafür mehr mit Teamtraining und Technik. Für mich persönlich waren die Tage vor dem Rennen schon sehr hart, ich hatte es vielleicht fast übertrieben mit den Rennen, Training und musste mich wirklich davon erholen, hatte noch dazu schlecht geschlafen, da sich das Rennen im Kopf festgesetzt hatte. 2 Tage vor dem Rennen hat der Körper aber grünes Licht gegeben und der Druck am Pedal war wieder da. Mit dem Zimmerkollegen Wolfgang Eibeck (der Gesamt 2. wurde - unfassbare Leistung ) noch am Vortag anreizen gefahren. Das Tempo war teilweise schneller als wir es mit der Mannschaft fahren konnten, hat dazu beigetragen am Renntag optimale Beine zu haben.

Als erstes startete die Mixed Mannschaft mit Karl Koller, Satzer Georg, Manfred Rappold und Lisa Lackner. Erzählungen zufolge kamen sie gut ins Rennen hinein und haben einen guten Speed erreicht. Teilweise konnte Lisa sogar durch die Führung gehen, dafür hat sie meinen großen Respekt. Gegen Ende hatte die Mannschaft ordentlich zu kämpfen und Georg bekam leichte Krämpfe. Mit letzten Aufbäumen schossen sie auf die letzte Kurve zu, mussten aber leider bremsen, da ein langsames Team sie behinderte. Im Ziel fehlte ihnen eine Sekunde auf Platz 2. Das ist zwar im ersten Moment ärgerlich, aber ich sehe das anders. Sie haben das Podium nicht gerade mal erreicht sondern die 4. um 45 Sekunden abgehängt und verdient das Podium erreicht.

Als nächstes ging unsere Mannschaft an den Start. Stephan Stindl, Staber Gerald, Artenjak Bernhard und ich. Mit der gleichen Taktik wie die letzten Jahre fuhren wir recht langsam kontrolliert über den ersten Hügel los und beschleunigten dann erst auf Highspeed. Die erste Hälfte mit leichtem Gegenwind, aber eher flach absolvierten wir mit über 45km/h Schnitt. Wir rauschten an vielen Mannschaften einfach vorbei. In der einen Ortschaft war eine Messtafel, die zeigte 49km/h, das machte ich mir kurz Sorgen, denn letztes Jahr waren wir da mit 56 laut Video unterwegs. Ein kurzer Blick am Tacho, 53,5km/h. Ok das passt. Dann holten wir das VICC Team ein, das uns noch die 2. Hälfte ein wenig zum Nachdenken brachte. Bei den Geschwindigkeiten über 50 reicht ein Windschatten schon einige Meter nach hinten, diesen konnten sie etwas nutzen und blieben an uns dran. Da sie ja vor uns gestartet waren, kein Problem. Ich hatte die Order ausgegeben und mehrfach den Jungs gesagt, dass wir die Hügel auf der 2. Hälfte nicht voll fahren werden, sondern mit der gleichen Belastung wie auf der Ebene. Sonst kann man nach den Hügel nicht mehr beschleunigen und wieder Zug in den 4er bekommen. So war es etwas lustig wie bei manchen Hügeln das VICC Team aus dem Windschatten bergauf attackierte und an uns vorbei fuhren. Ein Ordnungsruf bei uns, sich nicht verrückt machen zu lassen und Ruhe zu bewahren zahlte sich aus. Wir konnten nach den Hügeln immer wieder extrem Geschwindigkeit aufbauen und ein hohes Tempo anschlagen. Bei ca. 10km vor dem Ziel musste leider Stephan mit Krämpfen abreißen lassen. Uns drei war das aber fast egal, mittlerweile fast das Ziel vor Augen gab es kein Taktieren mehr. Nur noch Vollgas. Der 13% Stich wurde mit dem großen Blatt drübergefahren, heuer so schnell, dass ich den fast nicht gemerkt habe. Auch der letzte Anstieg beim Hotel ca. 3km vor dem Ziel ging heuer absolut voll. Ich fuhr hinauf wie wenn das Ziel auf der Kuppe gewesen wäre, die Jungs verlängerten hinunter zur letzten Kurve, die noch ein Risiko darstellte. Die letzten 500 noch im Sprint und durchs Ziel. 1:03 irgendwas.

Davon haben wir in der Früh gesprochen 1:03:30 wäre als Siegerzeit schon mal ok. Da hab ich nur müde gelächelt. Jetzt sind wir aber in dieser Region unterwegs gewesen. Dank Livetiming haben wir mal geschaut, wie es momentan aussieht. Nach kurzer Hektik alles gefunden und gesehen, dass wir in Führung liegen. Meine Kollegen glaubten dem aber nicht, da sie so wenig damit rechneten wie ich. Viele Mannschaften kommen nicht mehr hinter uns, das wusste ich anhand der Startliste. Wenig später nach dem Ausrollen beim Auto schon der Anruf und Gratulation, dass wir gewonnen haben. Hinter mir die Kollegen sind genauso ausgezuckt wie ich. Ich habe das mehrmals auf der Homepage kontrolliert und nicht geglaubt. Heuer waren so viele starke Mannschaften unterwegs mit dem Straßenmeister 2017, Paul Lindner, Kohl Racing, RC Perg….

Erst als wir den einzigartigen Pokal in Form des Sees in der Hand hatten, hab ich es auch geglaubt. Ich bedanke mich bei der kompletten Mannschaft für den Eifer und die Disziplin, die diesen Erfolg ermöglichten. Es ist ein Wahnsinn mit euch Rennen fahren zu dürfen.

Das Rennen war aber nicht zu Ende, jetzt ging es los mit den Einzelstartern.

Kurt Schindler, der heuer ein Jahr hatte, wo er eigentlich schon aufhören wollte und den Startplatz erst einige Tage vor dem Event erhielt, fuhr ein ausgezeichnetes Rennen. Platz 16 in der U70 Wertung mit 1:20h. Das sollte doch einige Motivation für nächstes Jahr bringen.

Grünzweig Peter mit dem Rennrad erreichte Platz 28 in der U50 Wertung. Die Zeit aber echt der Hammer. 1:14.55 und knapp 38km/h Schnitt für ein Rennrad, welches fast wie ein Flugzeugträger im Wind steht gegenüber einem Zeitfahrrad.

Christian Staudiger hatte auch kurz zuvor einen Startplatz bekommen, er fuhr heuer bei den Straßenrennen bärenstark. Dies konnte er auch hier zeigen mit Platz 8 und 1:09:58 bei den U40. 40,5km/h Schnitt mit dem Rennrad muss erst einmal einer nachmachen.

Gegen Ende des Rennens wurde es noch einmal spannend. Eva Hipfinger laut Livetiming stark unterwegs bei den Zwischenzeiten knapp an der führenden Dame dran. Gegen Ende musste sie leider in den Hügeln etwas nachlassen und verlor etwas Zeit. Am Ende ging sich der ausgezeichnete 2. Platz am Podium aus. Dafür, dass sie im Frühjahr gemeint hatte „beim King brauch ich mich gar nicht hinstellen, das wird nix“ ein unglaubliches Ergebnis.

Zum Abschluß: Für die Führung des Vereins war dieses Event als Highlight bewertet worden und hier so viele Mitglieder mit starken Leistungen zu sehen macht uns alle sehr stolz. Kurz nach dem Rennen habe ich von sehr vielen Leuten schon Glückwünsche für unsere Leistungen bekommen, die ich hier im Namen deren weitergeben möchte.

Richard Rettegi, RC ARBÖ Wienenergie Röhsler und Co, 18.9.2018

Sonntag, 8. November 2015

Richard Rettegi Klubmeister von RC ARBÖ Wienenergie

Foto: RC ARBÖ Wienenergie Röhsler und Co
7.November Hornstein Cyclocross: das Finale der Klubmeisterschaft des RC ARBÖ Wienenergie

Richard belegt den 2.Platz und sichert den Titel - Gratulation!

Bericht
Ergebnisse

Vereinsmeister 2015
1. Rettegi Richard  192 Punkte
2. Artenjak Bernhard  173
3. Rappolt Manfred  162

Freitag, 26. Dezember 2014

ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co Zeitfahrcup 2015


Mittwoch
20.05.
18:30
Bierbaum am Kleebühel
15 Km
Montag
15.06.
18:30
Seibersdorf
22 Km
Montag
29.06.
18:30
Dornbach - Hochrotherd
9 Km
Dienstag
21.07.
18:30
Seibersdorf
22 Km
Dienstag
18.08.
18:30
Dornbach - Wöglerin
7,8 Km
Freitag
11.09.
17:30
Bierbaum am Kleebühel
15 Km

Ausschreibung 
Radclub ARBÖ Wienenergie Röhsler & CO

Freitag, 12. September 2014

Röhsler&Co Zeitfahrcup - Finale 2014

Alex Apfelauer
Entgegen aller Wetterprognosen in den Vortagen konnte das letzte Rennen des Röhsler-Cups bei idealen Bedingungen durchgeführt werden: Trocken und mild bei mäßigem NW-Wind.
Hervorragend organisiert von Alex Apfelauer und seinem Team vom RC ARBÖ-Wienenergie Röhsler&Co. starteten insgesamt 49 FahrerInnen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer erreichte einen Schnitt von 40+.
So war die Pflicht schnell erledigt und alle freuten sich auf die Siegerehrungen.
Zu Beginn der Blumen- und Pokalübergaben ließ der Organisator mit einer schon nicht mehr geglaubten Meldung aufhorchen, indem er die Weiterführung des Röhsler-Cups für 2015 verkündete. Der Sponsor ist wieder bereit, die entstehenden Unkosten abzufangen, was vom Publikum wohlwollend aufgenommen worden ist. Am Ende der Veranstaltung erfreute die Tombola, gesponsert von der Fa. Tretwerk, zusätzlich die zahlreichen Anwesenden mit nützlichen Radsportpreisen.

Foto von K.Schindler

Da ich heuer verletzungsbedingt erst spät in die Saison eingestiegen bin, benutzte ich dieses Rennen um meinen Trainingsfortschritt zu überprüfen. Die Zeit und der Schnitt von 41,5 stimmen mich zuversichtlich im Hinblick auf die nächsten Rennen und vor allem für das kommende Jahr, indem der Wechsel in die AK4 ansteht.

Fotos von K.Schindler
ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co
Ergebnis

Donnerstag, 6. Februar 2014

ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co Zeitfahrcup 2014

Änderungen zum Vorjahr:  

Seibersdorf statt Andlersdorf
Keine Streichresultate
Eigene Wertung für Rennräder (kein Zeitfahrrad)

Dienstag
27.05.
18:30
Bierbaum am Kleebühel
15 Km
Dienstag
24.06.
18:30
Seibersdorf
22 Km
Montag
14.07.
18:30
Dornbach - Hochrotherd
9 Km
Mittwoch
30.07.
18:30
Seibersdorf
22 Km
Dienstag
19.08.
18:30
Dornbach - Wöglerin
7,8 Km
Freitag
12.09.
17:30
Bierbaum am Kleebühel
15 Km
 
Ausschreibung 
Radclub ARBÖ Wienenergie Röhsler & CO

Donnerstag, 19. September 2013

Finale ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co Zeitfahrcup

Foto von Klaus Storn
Neben dem Wienerwaldcup im Mai und Juni war der ehemalige Füxl Cup - jetzt ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co Zeitfahrcup mein 2. großes Ziel für 2013. Nach den beiden Rennen bei Andlersdorf im Marchfeld und den beiden Bergrennen im Wienerwald ging es im September wieder zurück in die Ebene mit 2 Rennen in Bierbaum am Kleebühel. Beim ersten bin ich ja noch mit einem blauen Auge davongekommen, die 2.Ausgabe entwickelte sich leider zu einem richtigen Debakel.

Dienstag, 3. September 2013

AWR Cup Nr.5 Bierbaum: "Schädl owe und treten"

Diese im Radsport nicht seltene Technik war bei lebhaftem Westwind auf dem überwiegend Richtung Westen verlaufenden 15 Km Kurs bei Neuaigen/Bierbaum von Vorteil. Am besten gelang dies mit mehr als 44 Km/h Schnitt Martin Ganglberger und Andreas Wagner beide bekanntlich Spezialisten für flache und schnelle Strecken. Die Top 10 schafften immerhin mehr als 42 Km/h - beachtliche Leistungen bei schwierigen Bedingungen.  


Mittwoch, 10. Juli 2013

Die Magic Line nach Dornbach

ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co Zeitfahrcup (früher Füxl Cup) Nr.4 Heiligenkreuz - Wöglerin, spät aber doch meine Premiere bei einem Füxl Cup "Dornbach" Rennen. Bisher war ich nur bei den flachen Rennen (Probstdorf, Bierbaum, Andlersdorf) dabei jedoch nie bei einem Hochrotherd oder Wöglerin Rennen. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Gründe nicht zu fahren: Es war zu heiß, zu kalt, der Wind war zu stark, es regnete, ich war nicht fit ect. 

Mittwoch, 22. Mai 2013

Topspeed in Andlersdorf

Beim 2.Rennen des ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co Zeitfahrcups auf dem flachen 15 Km Kurs von Andlersdorf wurden bei prächtigem Wetter schnellere Zeiten als beim 1.Rennen gefahren. Für mich etwas überraschend weil der Westwind diesmal stärker war. Offensichtlich wurde die Rückenwindstrecke nach Breitstetten optimal genützt und auf der langen Seitenwindgeraden Richtung Orth nicht allzu viel Zeit verloren - trotzdem ein paradoxes Ergebnis.


Dienstag, 30. April 2013

"Am Feld der Ehre" und "Am Boden der Schande"

Erstes Einzelzeitfahren des ARBÖ Wienenergie Röhsler und Co Zeitfahrcup (früher Füxl Cup) in Andlersdorf. Der Radclub ARBÖ Wienenergie Röhsler und Co führt dankenswerter Weise diese Kultserie weiter, jetzt mit Lizenz bzw. Tageslizenz und unter Einhaltung der UCI Regeln. Ich musste aus diesem Grund bei meinem Zeitfahrrad einige Einstellungen ändern, was mich anfangs etwas ärgerte aber im Nachhinein betrachtet sogar Verbesserungen bei der Sitzposition brachte.