Dienstag, 2. April 2019

Michael Schenk: Sonne statt Reagan

Training Mallorca 16.-23.03.2019

Sonne statt Reagan, so hieß ein Song von Joseph Beuys in den 80er Jahren, welcher sich gegen die Aufrüstungspolitik des damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan richtete. Nun weilt dieser schon seit 2004 nicht mehr unter den Lebenden, aber auch die Hoffnung der Sonne auf Mallorca zu begegnen währte leider nicht lange. Die Woche davor posteten diverse Radlerkollegen wunderbare Fotos in „kurz – kurz“, also mit kurzer Raddress und -hose auf den diversen Foren und nährten bei mir die Hoffnung, es ihnen gleichtun zu können. Doch schon die Wettervorhersage war nicht prickelnd. Nichtsdestotrotz reisten Peter und ich am Samstag 16. März auf die Baleareninsel, wo wir im Hotel Pabisa Blue in Pollenca auf die bereits freitags angereisten Frank und Eugen trafen.



Sonntag traten wir vier dann bei tatsächlich strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen unsere erste Trainingsfahrt zum Cap Formentor an. Kurz ein paar Fotos gemacht, dann ging es weiter zum Kloster Lluc. Nach einem kurzen Halt an der legendären Tankstelle ging es dann zurück in die Unterkunft, wo uns nach 112 Kilometern und 1770 Höhenmetern ein wirklich hervorragendes Abendbuffet erwartete. Leider sollte dies der einzig strahlend schöne Tag werden – bis auf den Abreisetag … . Auch das Anwenderproblem der Kopplung meines neuen Handys mit dem Wahoo-Fahrradcomputer war dank Markus vom Wahoo Fitness Support am nächsten Morgen gelöst.

Am nächsten Tag standen laut Angies Trainingsplan 3 x 12 Minuten Kraftintervalle am Programm. Diese wollte ich auf Anraten meiner Kollegen zur Eremita de Bonany absolvieren. Den Radlertreff in Petra ließen Peter und ich aus. Leider stellte sich heraus, dass das „Hügerl“ für die Intervalle nicht lang genug war und auch zu unrhythmisch für ein Krafttraining.

Dienstag warteten wir zunächst auf die prognostizierte Wetterbesserung, welche dann nachmittags tatsächlich eintraf. Ungewohnt „radfahrerlos“ befuhren wir den wunderschönen Orient von Bunyola aus. Es lief prächtig für mich und ich konnte GA2 recht locker hochkurbeln. Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit und des drohenden Einbruchs der Dämmerung verweigerte ich dann jedoch die Auffahrt nach Lluc und konnte auch die anderen zum „Weg nach Hause“ überreden.

Mittwoch stand dann ein Ruhetag am Programm, den ich am liebsten mit einem lockeren Spazieren fahren genießen wollte. Ich kurbelte also ganz gemächlich herum, streifte kurz durch die Altstadt Alcudias und wollte dann noch auf einen Kaffee nach Port Pollenca. Doch plötzlich verdunkelte sich der Horizont, ein heftiger, böiger Sturm kam auf. Ich war ehrlich froh, die letzten Kilometer ins Hotel unfallfrei überstanden zu haben.

Für den nächsten Tag hatte ich mich mit Plasmatreat-Teamkollegen Nils, welcher zeitgleich in Arenal weilte, verabredet. Bei der Auffahrt zur Tankstelle traf ich dann Nils und seine Frau Lisa. Gemeinsam fuhren wir nach Sa Calobra und natürlich auch wieder hoch. Recht entspannt nützten wir die Gelegenheit für ein paar schöne Fotos. Beim Tunnel Puig verabschiedete ich mich von den beiden und rollte ins Hotel zurück, wo schließlich 136 Kilometer und 2850 Höhenmeter zu Buche standen.

Für Freitag stand eine GA 1 Fahrt auf dem Trainingsplan und Peter hatte eine Tournach Arta und zur Ermita de Betlem ausgesucht. Diese kannte ich bislang noch nicht und stellte sich schließlich als wahrlich eindrucksvolles Kleinod heraus. Wunderschön auf einer neu asphaltierten, schmalen, von Palmen gesäumten, Straße ging es zur Ermita. Bei der Heimfahrt traten dann plötzlich Schmerzen in meiner linken Achillessehne auf, die mich auch nach der Rückkehr in die Heimat noch plagen sollten… .

Den Abreisetag begannen Peter und ich noch frühmorgens mit einer einstündigen Ausfahrt.

Résumé dieser Woche:
Es gab weder viel Sonne, noch trafen wir Reagan :-) aber ich konnte trotzdem das geplantes Programm von Fit-2b Therapie-Test-Training absolvieren und auch die landschaftlichen Schönheiten der Insel genießen. Sehr bewährt hat sich in dieser Woche neben der Squeezy Sports Nutrition Verpflegung auch die coole Kopfbedeckung von by KIA, der Beaniemanufaktur, welche mich toll durch die wechselnden Witterungsbedingungen begleitete. Leider erwischte mich nach der Rückkehr eine Erkältung, die mich neben den Achillessehnenbeschwerden zu einer einwöchigen Trainingspause zwang. Entsprechend im Training zurück geworfen, gilt es nun bald wieder den Rhythmus zu finden. Mit großer Freude nahm ich dafür aber nach meiner Rückkehr die Teamausrüstung von Kalas-Sportswear in Empfang.

Bitte helft weiter unser Spendenziel für die Spezialisierte Ambulante PalliativVersorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Bethel zu erreichen: http://www.team-plasmatreat.de/betterplace.html

Michael Schenk, 2.4.2019

Dienstag, 5. März 2019

Team Plasmatreat – „Der Weg nach Hause“ – erstes Teamtreffen

Team Plasmatreat – „Der Weg nach Hause“ – erstes Teamtreffen 2., 3. März 2019 Jetzt war es soweit, Samstagmorgen, heute stand das erste Teamtreffen mit Präsentation der Sponsoren und Begleitung durch die Presse an. Wow, ich war ähnlich nervös wie bei meinem ersten Arbeitstag in Bielefeld voriges Jahr. Da helfen auch 47 (siebenundvierzig) Jahre Rennraderfahrung nichts: Ich wusste, das wird ein ganz besonderer Tag! Vielleicht schon in Erwartung der Ereignisse hatte ich freitags meine Powerbank im Büro angesteckt lassen, das wollte ich übers Wochenende nicht so belassen. Also wollte ich da vorher auch noch vorbei. Ich wollte schon bei der Tür raus, da sehe ich einen Faden an meinem Schuh weghängen, also schnell das kleine scharfe Messer zur Hand und zack weg ist der Faden – und nochmal zack ist das Messer in meinem Daumen gelandet! Nun schon mit etwas Zeitverzug also ins Auto und was ist: ich biege raus – Sekunden zu spät: ein Audi 80, Hutträger, altes DT (Detmold) Kennzeichen – in der 30er Zone mit 20 … Endlich biegt der ab, auf einmal schwupp ein Trecker mit Anhänger vor mir – Höchstrafe! Gut nur, dass dies kein Omen für diesen Tag werden sollte.

Rechtzeitig komme ich bei der Firmenzentrale von Plasmatreat in Steinhagen an. Teammanager David Buske präsentiert die Sponsoren, auch Pressevertreter der „Neuen Westfälischen“ sind vor Ort. Spannend die Entwicklung des 1995 gegründeten und nunmehr weltweit tätigen Familienunternehmens Plasmatreat zu hören – eine Erfolgsgeschichte! Mit im „Sponsorenboot“ renommierte Firmen: der italienische Fahrradhersteller Kuota ebenso wie Topbekleidung von der Firma Kalas. Ein Trainingslager in der Region Garmisch-Partenkirchen wird durch das 4-Sterne Hotel Schillingshof ermöglicht. Eine wahrlich professionelle Vorbereitung wird uns durch Angela „Angie“ Buske von Fit-2b ermöglicht. Die kleine aber feine Beaniemanufactur by KIA sorgt für trendige Kopfbedeckungen und Squeezy Sports Nutrition für leistungsorientierte Ernährung. Last but not least schließlich die Vorstellung des SAPV-Teams Bethel „Der Weg nach Hause“ durch Casemanagerin Frau Skrzyppek und der Leiterin Frau Gresing. SAPV ist die Abkürzung für Spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Eindrücklich wird uns der Tätigkeitsbereich vorgestellt. Rund 40 Familien im ostwestfälischen Raum werden durch das Team im häuslichen Umfeld betreut, um den Kindern möglichst viel Zeit in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen und die gesamte Familie in solch belastender Situation zu unterstützen. Die Hauptgruppen sind Kinder und Jugendliche mit schweren Erkrankungen des Nervensystems, des Stoffwechsels und der Muskulatur. Und dafür wollen wir durch unsere Pedaltritte Spenden sammeln, welche hier einfach getätigt werden können: http://www.team-plasmatreat.de/betterplace.html 


Danach ging es zur Übergabe der Teampakete und da standen sie schon: Die leuchtend-grünen Kuota-Teamräder mit Scheibenbremsen – ein Novum für mich am Straßenrennrad. Ebenso wie die Tubeless-Reifen, da bin ich schon noch ein wenig skeptisch … Erinnert mich ein wenig an mein erstes Teamrad 1990 – ein neongelbes-neonpinkes Chesini-Rad beim Wiener Denzel-Team. Damals wie heute bin ich ähnlich stolz drauf!

Die Firma Kalas Sportswear hatte beinahe Unmögliches möglich gemacht und alle 35 von betroffenen Kindern gemalte Schmetterlinge auf Trikots und Hosen untergebracht! Der Schmetterling ist nach Heinrich Heine ein Sinnbild für die Unsterblichkeit der Seele. Einige Familien waren mit ihren Kindern anwesend, welche interessiert das Geschehen beobachteten. Ebenso wie Firmengründer und CEO Christian Buske, der es sich nicht nehmen ließ, beim Auftakt des Teams Plasmatreat 2019 dabei zu sein. Angie ließ noch Nils, Jannik und unsere Tiroler „Mädeln“ Anna und Carina die Leistungsdiagnostik am Ergometerrad abspulen und machte danach noch das Bikefitting mit uns. Als Physiotherapeutin setzt sie die Radsportler nicht nur unter ergonomischen sondern auch unter therapeutischen Gesichtspunkten optimiert auf das Rad. Unglaublich wie akkurat und mit welcher Engelsgeduld Angie da zu Werke ging! Ein langer Tag klang dann gemütlich bei ostwestfälischer Küche im Pappelkrug in Künsebeck aus, wo dann die Teampaarungen mitgeteilt wurden: „Küken“ Jannick bildet mit Nils das eine Paar, die „Alten Hasen“ Heiko und ich das andere. Gesetzt waren ja schon das Plasmatreat Firmenteam Peter und Lukas, sowie unser Tiroler Frauenpowerteam Anna und Carina.


Sonntag war dann die erste gemeinsame Ausfahrt geplant. Zuvor gabs ein liebevoll zubereitetes Frühstück bei Angie und Lukas. Dabei konnte man auch die Ernährungsphilosophie der beiden erkennen: möglichst regional und biologisch. Danach bereit machen für die erste Ausfahrt angesagt, ich wechsle noch schnell den Sattel, der Originale scheint nach Angies Analyse und auch nach meinem Empfinden so gar nicht zu passen, eigentlich auch ein Novum, bisher hatte ich noch nie Probleme mit Sätteln. Ich habe ein etwas mulmiges Gefühl, die Vorzeichen für die Ausfahrt sind nicht gerade umwerfend: Regen, Wind und unbekannte Fahrer auf neuen Fahrrädern! Aber: erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! Die Gruppe rollt angeführt von Angie und Lukas durchaus harmonisch, aufmerksam, kontrolliert – da macht das Fahren auch unter solchen Bedingungen richtig Spaß! So kommen wir nach zwei Stunden und 52 Kilometern wohlbehalten und entspannt zurück.


Und nach einer heißen Dusche zauberte Angie auch noch Kaierschmarren auf den Tisch – und ich denke: träume ich diese ganze Story gerade oder lebe ich einen Traum?

alle Fotos:  Team Plasmatreat

Michael Schenk, 5.3.2019

Mittwoch, 20. Februar 2019

Michael Schenk: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint

Ein Wochenende zwischen Lippischer Palme, Kohlwürsten, Mettendchen und Laktat – 1. Termin mit Teamplasmatreat – Leistungsdiagnostik bei Fit-2b Freitagabend stand eine lang geplante Einladung bei unserer lieben Freundin Mona am Programm. Mit etwas Bauchweh trat ich die Fahrt an, wusste ich doch: Mona meint es gerne gut. Und es kam wie es kommen musste – Mona meinte es gut. Eine Riesenschüssel Grünkohl – auch genannt Lippische Palme – Kohlwürste und Mettendchen (eine Westfälische Mettwurst) wurden aufgetischt. Und weil es Mona gut meinte, animierte sie mich immer wieder an, noch zuzugreifen. Irgendwie erinnerte sie mich dabei an Didi Senft – nicht von Aussehen, sondern in der Art wie sie mich anfeuerte! Danach gab es Heiße Liebe, nicht mit Mona, sondern mit Vanilleeis und heißen Himbeeren, na ja zumindest ohne Schlagobers, oder wie die Deutschen sagen Schlagsahne. Aber wie meinte schon der österreichische Schriftsteller und Satiriker Karl Kraus seinerzeit „Das Einzige, was die Österreicher und Deutschen trennt, ist die deutsche Sprache.“

Foto A. Buske
Samstag vor dem Aufstehen den Ruhepuls gemessen – 45 – alles im grünen Bereich. Die Ernüchterung dann auf der Waage, 0,7 Kg mehr als am Vortag! Tja das Gegenteil von gut ist eben gut gemeint... Und heute stand die Leistungsdiagnostik bei Angela Buskes Fit-2b https://www.fit-2b.de/ auf der Tagesordung, der erste Termin beim Team Plasmatreat. Angela ist gebürtige Waldviertlerin, also kein Problem so zu sprechen, wie mir der Schnabel gewachsen ist . Gleich positiv fällt mir, neben der schönen Praxis, auf, dass der Ergometer für den Test Rennradgeometrie hat. Anders als bei meinen bisherigen Tests im AKH, wo ich mich wie auf einem Esel fühlte und ich mit normalen Sportschuhen antrat. Während ich mich umziehe hat Angela auch schon meine Pedale montiert und rasch ist eine richtig gute Position eingestellt. Also kanns losgehen mit dem Test, beginnend bei 80 Watt in 20er Stufen jeweils drei Minuten. Ich fühle mich gut, der Puls steigt langsam und stetig mit jeder Stufe an. Schließlich schaffe ich noch zwei Minuten bei 320 Watt. Angela zeigte sich angesichts meiner Performance recht zufrieden.

Da kommt auch schon der nächste „Proband“, Peter vom Plasmatreat-Firmenteam, und tritt in die Pedalen, während ich mit Angelas Mann Lukas plaudere. Angela und Lukas hatten sich über das Alpecin-Jedermannteam kennengelernt und so verschlug es Angela wie mich von Österreich nach Ostwestfalen!

Abschließend erläuterte uns Angela noch die Testergebnisse, die im Wesentlichen meine Trainingsphilosophie fürs Wintertraining bestätigten: Grundlage, Grundlage, Grundlage. Wie sagte auch schon Robert Csenar, die österreichische Radsportlegende aus den 60er und 70ern, seinerzeit zu mir als junger Rennfahrer: „Die Rennen im Sommer werden im Winter gewonnen!“ Robert war auch bis ins hohe Alter noch Stammfahrer bei der „Boschbergpartie“, der Trainingsgruppe im Süden Wiens. Nicht einmal fuhren wir, auch bei etlichen Minusgraden, Seite an Seite und Robert berichtete Spannendes aus seinem Rennfahrerleben. Schließlich war er unter anderem mehrfacher Staatsmeister und Etappensieger bei der Österreich-Rundfahrt gewesen.

Angela wird nun auf Grund der Testergebnisse die Trainingsplanung vornehmen, welche über die Plattform web4trainer kommuniziert wird.

Nach dieser ersten äußerst positiven Erfahrung mit dem Plasmatreat-Team freue ich mich schon auf das erste Teamtreffen am 2. und 3. März mit Sponsoren und Presse in der Firmenzentrale in Steinhagen, wo ich die restlichen Teammitglieder kennen lernen werde. Und da warten dann auch noch unsere Bekleidung und die Kuota-Fahrräder auf uns – es bleibt spannend – ich werde laufend berichten und nicht vergessen: den einen oder anderen übrigen Euro für die Kinderpalliativabteilung Bethel zu spenden http://www.team-plasmatreat.de/betterplace.html – jeder Euro hilft! Der Weg nach Hause! Ich danke euch schon jetzt!

Michael Schenk, 20.2.2019

Dienstag, 12. Februar 2019

„Der Weg nach Hause“ – Tour Transalp 2019 zu Gunsten der Kinderpalliativabteilung Bethel Bielefeld

Freitagabend – Feierabend – Wochenende – einen entspannten Blick in die Lippische Landeszeitung machen. Routinemäßig erst mal den Sportteil, 1. Seite Fußball – ist klar ne, also weiter um vielleicht doch etwas über die österreichischen Wintersporterfolge zu lesen? – Plötzlich erblicke ich ein großes Foto mit Radsportlern – was´n da los und das im Winter? Das Profiteam des großen Bielefelder Sponsors ist es jedenfalls nicht … Überschrift „OWL-Auswahl fährt für todkranke Kinder“ Von Zeile zu Zeile steigert sich mein Interesse – das klingt doch wirklich mal nach einer spannenden Sache: Die Firma Plasmatreat aus Steinhagen sucht Teamfahrer für die Tour Transalp mit dem Zwecke Spenden für das Ambulante Palliativteam im Kinder- und Jugendhospiz Bethel zu sammeln! Das berührende Motto: „Der Weg nach Hause“ Und dann steckt da auch noch ein „Stückchen“ Österreich in Form der Trainerin Angela Buske, welche, so wie ich, aus Herzensgründen nach Ostwestfalen siedelte, mit drin. Folge: Schlaflose Nacht, Gedanken sammeln für die Bewerbung. Samstagmorgen gleich mit meiner Frau Steffi gesprochen, ok geholt, weil eins ist klar: Da würde einiges an gemeinsamer Zeit flöten gehen zu Gunsten dieses Projekts. Danach gleich die Bewerbung auf der Teamseite abgegeben und ab dann gespannt auf das Ende der Bewerbungsfrist Ende Januar gewartet? Mitnichten – unter dem Motto von nix kommt nix gleich mal begonnen Trainingskilometer zu sammeln. 714 Kilometer und 5800 Höhenmeter bei Wind; Wetter und manchmal auch Dunkelheit durchs Lipperland habe ich so im Januar gesammelt. Und ja: auch 1 (in Worten: eine) Stunde auf der Tacxrolle :-) Ist halt nicht so meins … Sonntag 3. Februar, die Spannung steigt – das Wetter, na ja nicht gerade einladend zum Radeln, + 3 Grad, windig, aber zumindest trocken. Also rauf aufs Rad und eine dreistündige Tour bergauf, bergab durchs schöne Kalletal. Ein kurzer Fotostopp beim „Bergstadion Blau-Rot Kükenbruch“ – der musste aber sein!



Ich komme heim und was ist: meine Frau erwartet mich freudestrahlend – immer schön - diesmal aber besonders schön: Angela hatte wegen der Bewerbung angerufen! Also kurz eine wärmende Dusche und dann der Rückruf bei Angela, welche mich zur Bewerbung „interviewte“. Ich war jedenfalls im engsten Auswahlkreis fürs Team! Was dann folgte waren drei Tage des Bangens, des Hoffens – diese große Chance – ich wollte unbedingt dabei sein! Dann Mittwochabend der erlösende Anruf: Angela teilt mir mit, ich bin DABEI! Der Fels, welcher mit vom Herzen fiel, muss mindestens in ganz Ostwestfalen-Lippe zu hören gewesen sein  Ich freue mich so riesig, diese Chance auf meinen „alten“ Tagen nochmal zu bekommen! Am 2. März findet die Teampräsentation am Sitz der Firma Plasmatreat in Steinhagen statt. Der Hauptsponsor des Teams ist ein Familienunternehmen mit weltweit 250 Mitarbeitern, es entwickelt und fertigt Plasmaaanlagen, Firmen wie VW, Ford, BASF und Miele zählen unter anderem zu den Kunden. Teammanager David Buske hat zusammen mit Angela einiges auf die Beine gestellt. So werden wir Fahrräder von Kuota zur Verfügung gestellt bekommen, Kalas, die Marke des frischgebackenen Crossweltmeisters Mathieu Van der Poel, stellt die Teamkleidung her. Weiters wird das Team unterstützt von Kia Beaniemanufactur, Hotel Schillingshof und Squeezy Sports Nutrition.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr das Ambulante Palliativteam im Kinder- und Jugendhospiz Bethel unterstützt, dies könnt ihr hier tun:
http://www.team-plasmatreat.de/betterplace.html 

weitere Infos:
http://www.team-plasmatreat.de/ 
https://www.plasmatreat.de/ 
https://tour-transalp.de 

Partner:
http://www.dwnh-bethel.de/ 
http://www.kuota.de/ 
https://www.kalaswear.de/ 
https://www.fit-2b.de/ 
https://www.facebook.com/by-KIA-443830189147512/ 
/https://www.hotel-schillingshof.com/
https://www.squeezy.de/

Michael Schenk, 12.2.2019

Montag, 3. Dezember 2018

Erster Schnee - erster Test ...

der Cyclocross Staatsmeisterschaftsstrecke.