Kurzmeldung

17.Juni 2019
Der Velocita Blog ist jetzt 8 Jahre alt und hat etwas Speck angesetzt, den man nicht so leicht „wegoperieren“ kann. Es gibt viele Links auf Elemente des Blogs, diese sollen weiter funktionieren. Daher starten wir mit Beginn 2019


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Montag, 19. Juni 2017

Michael Schenk: Flensburg - Garmisch / Tag 3 Bad Salzuflen-Winterberg

3.Etappe Bad Salzuflen-Winterberg

Am Morgen alles ok, es zwickt und zwackt zwar an manchen Stellen (Rücken und dessen Verlängerung), aber Ruhepuls 45 bestens. Doch eine gewisse Spannung, wie es nach dem "Upgrade" in der ersten Gruppe so laufen wird, ist schon da bei Gunnar und mir. 169 Kilometer und 2500 Höhenmeter mit "Bergankunft" in Winterberg stehen am "Speiseplan". Los geht's pünktlich um 8.30 mit 16 Mann etwas mühsam durch den montäglichen Frühverkehr raus aus Bad Salzuflen. Die Abzweigung nach Lemgo lasse ich ungern unbeachtet, so ein Sprung in den Pool wäre jetzt schon was feines! Trotzdem genießen wir die Tour D' Honneur durch die Heimat bei lockerem Einrolltempo, erste Überraschung also, dass die Jungs der Einsergruppe nicht gleich loslegen wie bekloppt :-) Dann nach der Abzweigung zum Hermann die Freigabe durch den Guide. Sofort schießen drei wie Mofas von hinten vorbei. Gunnar und ich setzen mit etwas Abstand nach und erreichen als 5. und 6., frenetisch mit Glocke angefeuert durch Katja von der TV Laufgruppe und Gunnars Mutter, den Hermannparkplatz. Erster Test bestanden! Unsere Mitsteiter lassen uns ein paar Minuten für einen kurzen Plausch mit den beiden. Da lässt Gunnars Mutter schon den Spruch des Tages los als Gunnar den Hund streicheln will, meint sie: "Nicht doch, ich habe ihn erst gestern frisch gebadet!" :-) Weiter geht's über Horn zur ersten Verpflegung, die Gruppe läuft gut und so erreichen wir auch guten Mutes die Hauptverpflegung, heute schon bei Km 68. Da aber danach gleich ein längerer Anstieg wartet, bedienen wir uns eher zurückhaltend. Danach geht's hügelig aber recht kompakt durchs Sauerland. In der Hitze dann doch schon recht hart zunächst den Küstelberg und dann anschließend hoch nach Winterberg. Knapp über 28 Schnitt stehen am Tacho. Leider gibt's dann in Winterberg noch einen Sturz von zwei Fahrern über eine schlecht erkennbare Schlauchbrücke einer Baustelle. Hoffe es ist nichts schlimmes passiert. Während ein paar Zeugen des Sturzes auf die Polizei warten, begeben wir uns schon ins Hotel. Auch Dieter und Dirk kommen bald danach mit ihren Gruppen gut in der Unterkunft an. Morgen wartet eine als "Ruhetag" titulierte Etappe über 127 Kilometer nach Wetzlar.

Michael Schenk, 19.6.2017

Sonntag, 18. Juni 2017

Michael Schenk: Flensburg - Garmisch / Tag 2 Bremerhaven-Bad Salzuflen

2.Etappe Bremerhaven-Bad Salzuflen

208 Kilometer standen am Programm der zweiten Etappe von Bremerhaven nach Bad Salzuflen, nur wenige Kilometer von meiner neuen Heimat Lemgo! Da war die Vorfreude auf diese Etappe natürlich groß! Der Gang zum Frühstück verlief schmerzfrei :-) die Etappe konnte also kommen. Unser Guide Jan ging es gleich recht forsch an, was etwas für Verwunderung sorgte. Mit Tempo 40 ging es aus Bremerhaven raus. Als sich das Tempo gelegt hatte, klärte mich Jan auf, dass der Grund für die Eröffnungsoffensive in der Grünen Welle der Ampelphasen lag. Weiter ging's zügig meist unter Meeresniveau durch die Nordddeutsche Tiefebene, wo das bunte 25 Mann/Frau starke Feld sowohl beim Fleckvieh als auch bei der einheimischen Bevölkerung immer wieder für erstaunte Blicke sorgte. Unsere beiden Damen in der Gruppe machten wiederum in jeder Hinsicht eine gute Figur - Respekt! Bei Kilometer 50 unmittelbar vor der Fährüberquerung der Weser die erste Verpflegung. Die Zeit bis die Fähre kam vertrieb uns Jan mit einer fast perfekten Darbietung der Rhabarber-Barbara Geschichte. Somit in bester Laune fuhren wir wieder harmonisch und zügig weiter. Der Mittagshalt bei Kilometer 105 war ein besonderes Highlight. Der Rewe-Markt Marcordes in Twistringen hatte eigens für uns geöffnet. Auch die lokale Presse interessierte sich für unser Unternehmen. Nach der letzten Getränkepause bei Kilometer 160 konnte man schon bald die erste Erhebung unserer Tour, das Wiehengebirge sehen. Hier kam es, wie es der Sprecher der Wiener Radrennbahn mal so schön formulierte, zum ersten Abtasten der Fahrer und zwar hinsichtlich der Steiggeschwindigkeit :-) Jan ließ nichts anbrennen und schließlich konnte ihm nur Gunnar bis oben folgen, ich folgte knapp danach als Dritter. Die letzten hügeligen Kilometer nach Bad Salzuflen wurden nur durch unzählige rote Ampeln in Löhne gebremst, wo Jan den Spruch des Tages losließ: "Löhne ist das Letzte!" :-)

Michael Schenk, 18.6.2017

Samstag, 17. Juni 2017

Michael Schenk: Flensburg - Garmisch / Tag 1 Flensburg-Bremerhaven

1.Etappe Flensburg-Bremerhaven

Aufwachen am Morgen: Erster Gedanke - Hotelzimmer - yeah Urlaub! Aber neben mir nicht meine Partnerin sondern Dieter - ach du Sch... es ist ja Deutschlandtour! Und gleich wartet eine happige 215 Km Etappe! Eher zögerlich bedient am reichhaltigen Frühstücksbuffet geht's zur Abfahrt - Gepäck abgeben, Riegel und Gel fassen. Dieter und ich staunen nicht schlecht als ein Mitstreiter locker erläutert, dass er mit seinem neuen Sattel keine Sitzbeschwerden mehr hat und eine vierhundert (!) Kilometerrunde problemlos gefahren ist....Und schon geht's geschlossen mit Polizeibegleitung bis ins Zentrum von Flensburg. Von hier werden dann die 5 Geschwindigkeitsgruppen mit Abständen von ca 5 Minuten losgeschickt. Dieter, Gunnar und ich in Gruppe 2 mit Richtgeschwindigkeit in der Ebene von 31 Km/h, Dirk lässt sich in Gruppe 3 stufen. Die Gruppe harmoniert bei starkem Seitenrückenwind gut, bis mein Nebenmann bei Kilometer 35 ein Loch "frisst" und sich eine Panne einfängt. Fast in Formel 1 Manier wechselt Chef und Guide Jan den Schlauch schnell und weiter geht's flott dahin durchs "Platte Land". Bei Kilometer 52 ein kurzer Getränkestopp und danach eine kurze Fährüberquerung. Flott geht's dahin bis zum Mittagsstopp bei Km 113, wo das quäldich-Team ein umfangreiches Buffet vorbereitet hat. So gut gestärkt fahren wir bald weiter bis zur Elbfähre Wischhafen bei Km 145, wo wir an der langen Autoschlange vorbei gleich die nächste Fähre entern. Wir genießen die halbstündige Überfahrt und danach die letzten Kilometer Rückenwind. Dann geht's scharf rechts und ab nun Seitenwind. Jan stellt die "Taktik" auf eine Belgischen Kreisel light Variante um und dieses "Speeddating" klappt bald gut und so erreichen wir nach 6:40 Std. Fahrzeit und knapp 32 Schnitt unser schönes Hotel direkt am Hafen in Bremerhaven.

Fazit: die 215 Kilometer recht entspannt "auf den Eiern" runtergerollt :-) Morgen wartet eine nur unwesentlich kürzere Etappe über 208 Kilometer in unsere Heimat Ostwestfalen mit Ziel Bad Salzuflen.

Michael Schenk, 17.6.2017

Freitag, 16. Juni 2017

Flensburg - Garmisch Tag 0

17.Juni - 25.Juni   Flensburg-Garmisch   1518 km / 17100 Hm    Karte 

Morgen geht es los für Michi
1.Etappe Flensburg-Bremerhaven 217,0 km 223 Hm
Alles Gute!

Freitag 22 Uhr:  Hier Michis 1.Bericht  der Tag 0 

Nachdem am Vorabend die erste Hürde gemeistert war, nämlich das Gepäck für die neun Tage auf die vorgesehenen 13 Kilo zu beschränken, ging's heute endlich los: Anreise nach Flensburg, ein etwas abgelegenes Seminarhotel mit dem bezeichnenden Namen "Hotel des Nordens", hart an der dänischen Grenze war Treffpunkt für die 120 Starter und den Tourtross. Dirk chauffierte uns souverän die 5 Stunden, auch durch das Verkehrsgewühl rund um den Elbtunnel in Hamburg. Beeindruckend für mich der riesige Containerhafen, die Kohlbrandbrücke und im Hintergrund die neue Elbphilharmonie. Beeindruckend aber auch der starke Wind hier, der laut quäldich-Chef Jan auch für morgen vorhergesagt ist und zwar aus Nordwesten, damit erwartet uns den letzten Teil der 220 Kilometeretappe nach Bremerhaven ab der Elbeüberquerung Gegenwind.

Michael Schenk, 16.6.2017

Donnerstag, 15. Juni 2017

Feiertagsrunde mit neuem Mitglied Gerhard

Welcome Gerhard P.!

Nach 4-monatiger verletzungsbedingter Pause hat Gerhard eine REHA Runde vorgeschlagen, ideal für mich Dauer-Rekonvaleszenten :-)

Tulln und retour bei traumhaftem Wetter, sehr gemütlich, mit dabei die Ehrenmitglieder Andi K. und Josef Z.