Kurzmeldung

17.Juni 2019
Der Velocita Blog ist jetzt 8 Jahre alt und hat etwas Speck angesetzt, den man nicht so leicht „wegoperieren“ kann. Es gibt viele Links auf Elemente des Blogs, diese sollen weiter funktionieren. Daher starten wir mit Beginn 2019


die alten Blogs sind dort über das „Archiv“ zu erreichen. Beiträge von Jänner bis Juni 2019 sind doppelt vorhanden (alter und neuer Blog).



15.Juni „Der Alpenrap“ naht    in einer Woche startet die Tour Transalp 2019
6.Juni Bregenz - Wien    Gerhards Österreich Rundfahrt
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Montag, 17. Juni 2019

„Der Alpenrap“ naht – in einer Woche startet die Tour Transalp 2019

Warum wohl schwirrt mir immer öfter der Song „Der Alpenrap“ der österreichischen Band Erste Allgemeine Verunsicherung durch den Kopf? Ach ja, am Sonntag in einer Woche fällt der Startschuss zur ersten Etappe der Tour Transalp 2019 , welche hoffentlich nicht zur TorTour wird... Und bei mir kommt die erste allgemeine Verunsicherung auf: Gavia, Motirolo und viele andere mehr – Alpenpässe bekannt vom Giro de Italia flößen Respekt ein - genug trainiert, richtig trainiert?

Habe mich ja das erste Mal in meinem langen Rennradleben – 1971 mit fünf (!) Jahren hatte ich mein erstes Radrennen bestritten – nach Trainingsplan vorbereitet. Angela Buske von Fit-2b hatte auf Grund der, bei einer Leistungsdiagnostik Ende Februar, ermittelten Werte die Trainingseinheiten penibel für mich geplant. Da fing ich erstmals an zu transpirieren und sagte leise „Shit“ und meine Nerven waren angespannt wie eine Drahtseilbahn. Tatsächlich war die Umstellung nicht einfach und obwohl ich schon seit jeher auf die Ausbildung der Grundlagenausdauer im Frühjahr achtete, lief das Training dieses Jahr anders ab. Gerade im hügeligen Lippe ist es nicht einfach geeignete Strecken für gleichmäßige niedrigpulsige Grundlageneinheiten zu finden. Sei kein fool, bleib immer cool und wenn du ihnen deine Waden bei der Tour Transalp zeigen und keinen Höhenkoller bekommen willst, dann musst du dich dran halten, dachte ich mir - oh schon wieder EAV im Kopf.

Einige Male dachte ich mir beim Heimkommen schon „das war´s“? Und auch beim Höhenmeter sammeln – mittlerweile habe ich 77.000 (siebenundsiebzigtausend) dieses Jahr in den Beinen – war penibel auf den Puls zu achten. Michi, Michi sei kein Depp die Zukunft ist die Transalp Tour, und so spulte ich Kilometer für Kilometer ab, 6.200 bis dato. Neben lippischen Straßen nahm ich auch solche auf Mallorca, beim Teamtraining in der Region Garmisch und im Schwarzwald unter die schmalen Reifen des Kuota-Teamrades.

Ein motivationsförderndes, eindrucksvolles Erlebnis war zwischendurch auch der Besuch des Tages der Offenen Tür im Kinderhospiz Bielefeld – Bethel. Für deren Team der spezialisierten, ambulanten Palliativversorgung wollen wir vom Team Plasmatreat dieses Jahr möglichst viele Spenden lukrieren. Vielen Dank an das Team von Tanja Bolbeth für die Führung durchs Haus! Danke an dieser Stelle auch an meine Freunde und Bekannten, welche schon kräftig dazu beigetragen haben, die Spendensumme in die Höhe zu treiben.

The man from Austria war immer mehr gestresst, denn in meinem Arbeitsbereich gab es Umstrukturierungen, so dass Training und Familienleben immer schwieriger unter einen Hut oder in diesem Fall unter einen Helm zu bringen waren. Im Zuge der Teamtreffs und auch bei Trainingsfahrten mit meinem Transalp-Partner Heiko Schröder zeigte sich, dass wir ein harmonisches Team sein werden. Eine weitere Leistungsdiagnostik vorige Woche brachte ein zufriedenstellendes Ergebnis, das Training scheint zu wirken, ich fühle mich gut.

Unser Teammanager David Buske und „Angie the Angel“ haben alles bis aufs letzte Detail geplant, eigene Teamquartiere in den Etappenorten sind schon längst gebucht, jetzt heißt es noch alles nötige für die Tour in eine (!) Tasche zu verstauen. Nicht fehlen dürfen dabei die Produkte von Squeezy Sports Nutrition, welche sich in der Vorbereitungsphase sehr bewährten. Ebenso wie die coolen Beanies und Helmmützen von By KIA – Beaniemanufaktur, danke Karina Isabell Aßmann für den treuen Support unseres Teams.

So Heiko, Mann der Berge, jetzt kommt unsere Zeit! Ich hör' schon den Applaus, haha! Auf der Alm, da ist die Show! Auf dass wir ebenso über die Berge fliegen werden wie unsere Schmetterlinge auf unseren Kalas-Teamtrikots und wir den Weg nach Hause finden.

„Der Weg nach Hause“ und der Schmetterling als Sinnbild der Unsterblichkeit der Seele (nach Heinrich Heine) – beides steht für das Team der spezialisierten, ambulanten Palliativversorgung Bethel. Dieses sorgt dafür, dass Kinder, welche lebensbedrohlich erkrankt sind, sowie deren Eltern und Geschwister, umfangreich beraten und betreut werden.

Wer dieses tolle Projekt unterstützen möchte ist weiterhin eingeladen sich mit Spenden zu beteiligen, unseren Spendenlink findet ihr hier: https://www.betterplace.org/de/projects/67848/donations/new#paypal 

http://www.eav.at/texte/alpenrap 

Michael Schenk, 15.06.2019

Donnerstag, 6. Juni 2019

Gerhard Hayek: Bregenz - Wien

Im Winter hatte ich vom Bodensee Königsee Radweg gelesen. Nicht nur einem Fluss entlang, sondern über Berg und Tal, das wollte ich unbedingt mal probieren.

Start der Tour : Bregenz
Ziel der Tour : Wien
Streckenlänge : 830 Kilometer
Höhenmeter : 6.780
Straßenbelag : 80 % Asphalt, 20 % Schotter
Datum : Mai/Juni 2019

Tag 1 Bregenz - Hopfen am See  https://www.relive.cc/view/2409042835
Nach tagelangen Unwettern und einer Zwangspause ging es dann endlich in Bregenz los. Der erste Tag war gleich der Härtetest. Ich habe die 1.858 Höhenmeter mit dem schwereren Reiserad und Gepäck echt unterschätzt. Es ging vom Bodensee in Wellen ständig bergan. Das immer besser werdende Wetter und die wunderschöne Gegend entschädigten mich für die letzten beiden verregneten Tage. Die Radwege waren an diesem Tag ordentlich frequentiert und ich erreichte mein Etappenziel Hopfen am See ziemlich müde.



Tag 2 Hopfen am See - Bad Tölz  https://www.relive.cc/view/2411492794
Am zweiten Tage ging es vorbei an Füssen, ich flüchtete vor Touristenhorden und es ging zügig dahin. Nach einiger Zeit wechselte jedoch die Richtung und es ging stundenlang bergauf und bergab. Immer so 20 – 50 Höhenmeter, wie auf einer Hochschaubahn. Der Radweg ist wunderbar in die Landschaft eingebettet, extrem wenig Verkehr und so rollte ich den ganzen Tag entspannt dahin bis ich Bad Tölz erreichte.



Tag 3 Bad Tölz - Traunstein  https://www.relive.cc/view/2414518326
Am nächsten Morgen ging es über ruhige Schotterstraßen und nach einigen Kilometer auf eine aufgeweichte Forststraße in den Wald – da musste ich dann ein paar Minuten die Fuhre schieben, es ging einfach nicht. Das Hinterrad rutschte durch und vorne sank ich auch ein. Am Gipfel wieder auf perfektem Untergrund ging es in wilder Jagd 300 Höhenmeter bergab und an Seen vorbei nach Traunstein.



Tag 4 Traunstein - Bad Ischl  https://www.relive.cc/view/2417923181
Tags darauf verlies ich den Königsee Bodenseeradweg und wechselte über Salzburg nach Thalgau. Vorbei am Mondsee und Wolfgangsee, es war Sonntag bahnte ich mir meinen Weg durch Horden von eBikern – war gar nicht so lustig. Dafür hatte ich dann in Bad Ischl ein perfektes Quartier mit Riesenterasse und am Abend gab es eine ordentliche Brettljause.



Tag 5 Bad Ischl - Steyr  https://www.relive.cc/view/2420146603
Von B.I. ging es um den Traunsee, über mehrere Radwege und Nebenstraßen zum Kremstalradweg ( gefiel mir nicht so gut ) zum eigentlichen Tageshöhepunkt – dem neuen Steyrtalradweg. Dieser zog sich oft 20 – 30 Meter über der Bundestraße perfekt asphaltiert durch die Landschaft und endete bei meinem Tagesziel Steyr.



Tag 6 Steyr - Wien  https://www.relive.cc/view/2423263286
Ja ein vernünftiger Radfahrer hätte für die Schlussetappe nach Wien 2 Tage eingeplant – ich bin nicht so vernünftig – ich wollte noch ein Highlight nachschieben. Über regionale Radwege fuhr ich nach Wallsee und dann über die Autobahn (äh den Donauradweg ) heim.



Es war einfach eine perfekte Woche, ohne jedes negative Erlebnis, wunderschöne Landschaften, nette Leute und eine tolle Gastronomie. Ich werde in den nächsten Wochen die einzelner Tagesetappen mit Bildern und GPX Daten auf der blog/Bikestore Seite hochladen.

Gerhard Hayek, 6.6.2019

Mittwoch, 5. Juni 2019

Glocknerkönig 2019

24. Glocknerrennen am 2.6.2019

Marianne Kmetyko-Huber konnte ihre derzeit großartige Form vom Bergrennen auf die Rosalia bestätigen. Aus dem 3. und letzten Block heraus gestartet, versteckte sie sich hinter groß gewachsenen Männern und ließ sich bis zum ersten Anstieg ziehen. Auf diese Weise Kräfte gespart, fand sie sehr bald nach der Mautstelle Ferleiten ihren Rhythmus und kurbelte unaufhaltsam einer sensationellen Zeit und Platzierung entgegen.

Marianne belohnte ihren Trainingsfleiß mit einem Stockerlplatz in der AK-D 5 und einer Top-Platzierung Overall und durfte an der Siegerinnenehrung am Dorfplatz von Bruck an der Glocknerstraße teilnehmen.

Ergebnis: 
Marianne Kmetyko-Huber 1:53,46 
AK 5    2. Platz (von 65)
14. Platz Overall (von 233) 

Peter Kmetyko, 5.6.2019

Freitag, 31. Mai 2019

Michael Schenk: „Ich hatte die Hosen voll, aber bei mir lief es ganz flüssig“

Es ist wieder mal Zeit von der Vorbereitung auf die Tour Transalp 2019 aus der Sicht des Teamdinos zu berichten. Manchmal werde ich teamintern auch der Titan genannt, ich weiß nicht, Dino passt besser, bin ja der Älteste im Team. Nun erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Da dümpelt ein Projekt jahrelang in diversen Schubladen und Dateiordnern und … und ja genau jetzt in der Endphase der Vorbereitung auf die Tour wird es hervorgekramt... Also werden zwei Mitarbeiterinnen aus unserem Büro für dieses Projekt abgezogen, macht aus vier nun zwei - nach Adam Riese also die Hälfte, aber die ganze Arbeit bleibt. Folge: neue Tätigkeiten, weniger Zeit, mehr Stau am Heimweg = ziemlich sch … ade.

Aber nun zum Positiven: Mit großer Spannung ging es Anfang Mai zum dreitägigen Teamtraining in das Hotel Schillingshof https://www.hotel-schillingshof.com/hotel/ nach Bad Kohlgrub bei Garmisch. Jede Menge Spaß hatten wir schon auf der Hinfahrt im - na ja nicht mehr ganz taufrischen - T5-Bulli. Einige Warnleuchten standen auf Alarm, wie es Heiko formulierte, aber dank unseres umsichtigen Piloten PeterSpieth kamen wir an! Mit von der Partie auch MichaelJupe, "Jupy" war im Vorjahrsteam dabe und hält dem Team Plasmatreat weiterhin die Treue. Der Westerwälder ist eine wahre Stimmungskanone und zeigte uns abends geduldig bis spät in die Nacht mechanische Tricks und Kniffe für unsere Kuota Teambikes. Teammanager DavidBuske aber kannte keine Gnade. Schnell teilte er ein paar Squeezy Trinkflaschen und neue Helmmützen aus und gleich sollten wir loslegen. Danke an by KIA, @Beanimanufaktur, für die Mützen, welche wir auf Grund der Witterung die nächsten Tage noch bestens gebrauchen konnten. Aber David kannte auch keine Gnade gegen sich selbst und schwang sich ebenfalls aufs Rad um uns zu begleiten. Es war aber schon nach 16.30 Uhr, also empfand ich die geplante 130 Kilometer-Runde - nun sagen wir vorsichtig – sehr ambitioniert Wir waren dann froh, dass uns "Angie the Angel" AngelaBuske in Oberau abholte, 105 Kilometer standen bei Einbruch der Dunkelheit auf den Tachos. Großartig dann das Team des Hotels Schillingshof, dass extra noch für uns das Büfett offen hielt!

Am nächsten Tag fand dann gleich frühmorgens Yoga angeleitet von Angie am Programm – und das war alles andere als einfach für mich und ich kam mächtig ins schwitzen! Angie kann also nicht "nur" Physiotherapie, Osteopathie, Leistungsdiagnostik und Bikefitting! https://www.fit-2b.de/ Da die Witterung in Tirol besser aussah, fuhren wir mit den Autos zum Brenner, wo wir im Anstieg dann losfuhren, weiter runter nach Sterzing, den 15 Kilometer Anstieg den Jaufenpass hoch und retour. Auf der Passhöhe leichtes Schneegrieseln, also schnell ein paar Fotos gemacht und weiter gings. Der Brenner zurück bei Gegenwind war dann auch keine leichte Aufgabe und so gingen diese 108 Kilometer und 2100 Höhenmeter ganz ordentlich in die Beine.

Samstag dann wieder in die Autos und von Ötztal als Startpunkt das Kühtai hoch. Anfangs hatte ich nach dem ersten schwierigen Tag die Hosen voll, aber bei mir lief es ganz flüssig, wie Paul Breitner es einmal in einem Interview zum WM Halbfinale in Sevilla 1982 einmal formulierte Auch der Squeezy Energiy Drink lief gut die Kehle runter und so konnte ich zügig im GA 2 Bereich das Kühtai erklimmen, wo oben auf 2000 Meter noch einiges an Schnee zu sehen war. Da es nur zwei Grad hatte entschlossen wir uns rasch wieder zurück zu den Autos zu fahren. Abends gab es dann noch ein feines Teamabendessen in Garmisch und eine kleine – fast trockene – Geburtstagsfeier in einem Irish Pub. Bei der Rückfahrt nach Bad Kohlgrub dann bereits Schneematsch. Erwachen dann am Sonntagmorgen mit einem Blick aus dem Fenster und: alles weiß! Gute 15 Zentimeter Neuschnee Anfang Mai! Also entschlossen wir uns das Abschlussprogramm mit Besichtigung der Sprungschanze sausen zu lassen und gleich die Heimfahrt anzutreten.

Am nächsten Wochenende dann eine schöne Runde mit NilsPetermann und JannikTautz durchs Exter- und Kalletal gemacht. Eine Woche danach stand dann Paarshippen mit Transalp-Partner HeikoSchröder am Programm. Ziel in erster Linie einen gemeinsamen Rhythmus zu finden. Im Hinblick auf die meist auf italienischen Boden stattfindende Tour Transalp einigten wir uns auf die italienischen Kommandos „Forza“ und „Piano“ Und da passt kein Blatt Papier zwischen Heiko und mir und es funktionierte hervorragend. Wieder stellte sich heraus, dass man auch im Lipperland gut Höhenmeter sammeln kann, denn auf 80 Kilometern kamen wir auf 1500 Höhenmeter!

Am 22. Mai ging es dann zum Trainingsurlaub mit meiner Gattin nach Todtnau im Schwarzwald. Das Wetter war viel besser als auf diversen Wetterapps vorhergesagt und so absolvierte ich in vier Tagen 290 Kilometer und 7300 Höhenmeter. Über Schauinsland, Belchen und Feldberg waren schon einige knackige und lange Anstiege dabei. Ein besonderes Schmankerl war die auf Strava Shortcut Climb genannte Steigung zum Wiedener Eck – zwar nur 600 Meter lang, aber mit einer Steigung von 19 Prozent im Schnitt und bis zu 23 Prozent! Noch dazu war der schmale Weg mittig noch mit einigem Streugut garniert und so war ich froh ohne abzusteigen hochzukommen. Die Bestzeit hält dort übrigens Tour de France Etappensieger Simon Geschke! Wie viel schneller der dort hochfuhr behalte ich lieber für mich Aber zwischen sattgrünen Wiesen und glasklaren Bächlein leuchteten immer die Schmetterling auf meinem Teamtrikot von Kalas Sportswear. Echte Schmetterlinge sind ja leider mittlerweile schon rar geworden

Am Samstag steht dann ein Drehtag mit dem WDR-Bielefeld am Programm, welcher dann nächste Woche in Lokalzeit OWL gesendet wird – ich freue mich schon riesig drauf!
Bleibt am Ball oder besser gesagt am Rad und spendet weiter für die Spezialisierte Ambulante PalliativVersorgung (SAPV) für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Bielefeld – vielen Dank! https://www.betterplace.org/de/projects/67848/donations/new…

Michael Schenk, 31.5.2019 

Dienstag, 28. Mai 2019

Österreichische Meisterschaften im Zeitfahren 2019

Am 19.5. starteten Marianne und Peter Kmetyko beim EZF der Masterklassen über 29km und 200hm von Ossiach nach Feldkirchen.

Marianne Kmetyko-Huber erzielte bei den Frauen insgesamt die drittschnellste Zeit und stand somit auf dem Podest.

Peter Kmetyko fuhr brav mit und musste erkennen, dass die schwere Verletzung vom Vorjahr noch lange nicht überwunden ist. Es fehlte an Kraftausdauer und Maximalkraft, was schlussendlich den 11. Platz unter 13 Teilnehmern ergab.

Mariannes Bericht:
Zusätzliche Aufregung 15 min vor dem Start: Betreuer eines Juniorenteams erklärten mir bei der Vorkontrolle, dass sie mein Rad so nicht akzeptieren würden, da der Sattel 1cm zu weit vorne sei. Also schnell rüber zu den Mechanikern, welche mir den Sattel einstellten. Wieder zurück am Start: die Nervosität war hoch da ich als Erste des gesamten Feldes starten musste. Die ersten 20 km waren unglaublich zäh, ich konnte keinen richtigen Druck auf die Pedale bringen, der Puls war viel zu hoch und ich hatte das Gefühl ins Leere zu fahren. Erst auf dem letzten Drittel der Strecke kam die Power und ich hatte Spaß an der Sache. Mit meiner Leistung über die gesamte Distanz alles andere als zufrieden, wurde ich dennoch 3. Frau im Gesamtklassement. Doch die Siegerehrung hätten wir uns sparen können: Die Master Frauen mussten bis zum Schluss warten, selbst die Siegerehrungen der an die ÖMS angehängten Landesmeisterschaften für ÖO und Kärnten. wurden vorher abgewickelt. Zusätzlich waren die Verantwortlichen absolut inkonsequent in der Auslegung der ÖRV Regeln in Bezug auf die Zusammenlegung von Altersklassen.

Peter Kmetyko, 28.5.2019

Dienstag, 2. April 2019

Michael Schenk: Sonne statt Reagan

Training Mallorca 16.-23.03.2019

Sonne statt Reagan, so hieß ein Song von Joseph Beuys in den 80er Jahren, welcher sich gegen die Aufrüstungspolitik des damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan richtete. Nun weilt dieser schon seit 2004 nicht mehr unter den Lebenden, aber auch die Hoffnung der Sonne auf Mallorca zu begegnen währte leider nicht lange. Die Woche davor posteten diverse Radlerkollegen wunderbare Fotos in „kurz – kurz“, also mit kurzer Raddress und -hose auf den diversen Foren und nährten bei mir die Hoffnung, es ihnen gleichtun zu können. Doch schon die Wettervorhersage war nicht prickelnd. Nichtsdestotrotz reisten Peter und ich am Samstag 16. März auf die Baleareninsel, wo wir im Hotel Pabisa Blue in Pollenca auf die bereits freitags angereisten Frank und Eugen trafen.



Sonntag traten wir vier dann bei tatsächlich strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen unsere erste Trainingsfahrt zum Cap Formentor an. Kurz ein paar Fotos gemacht, dann ging es weiter zum Kloster Lluc. Nach einem kurzen Halt an der legendären Tankstelle ging es dann zurück in die Unterkunft, wo uns nach 112 Kilometern und 1770 Höhenmetern ein wirklich hervorragendes Abendbuffet erwartete. Leider sollte dies der einzig strahlend schöne Tag werden – bis auf den Abreisetag … . Auch das Anwenderproblem der Kopplung meines neuen Handys mit dem Wahoo-Fahrradcomputer war dank Markus vom Wahoo Fitness Support am nächsten Morgen gelöst.

Am nächsten Tag standen laut Angies Trainingsplan 3 x 12 Minuten Kraftintervalle am Programm. Diese wollte ich auf Anraten meiner Kollegen zur Eremita de Bonany absolvieren. Den Radlertreff in Petra ließen Peter und ich aus. Leider stellte sich heraus, dass das „Hügerl“ für die Intervalle nicht lang genug war und auch zu unrhythmisch für ein Krafttraining.

Dienstag warteten wir zunächst auf die prognostizierte Wetterbesserung, welche dann nachmittags tatsächlich eintraf. Ungewohnt „radfahrerlos“ befuhren wir den wunderschönen Orient von Bunyola aus. Es lief prächtig für mich und ich konnte GA2 recht locker hochkurbeln. Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit und des drohenden Einbruchs der Dämmerung verweigerte ich dann jedoch die Auffahrt nach Lluc und konnte auch die anderen zum „Weg nach Hause“ überreden.

Mittwoch stand dann ein Ruhetag am Programm, den ich am liebsten mit einem lockeren Spazieren fahren genießen wollte. Ich kurbelte also ganz gemächlich herum, streifte kurz durch die Altstadt Alcudias und wollte dann noch auf einen Kaffee nach Port Pollenca. Doch plötzlich verdunkelte sich der Horizont, ein heftiger, böiger Sturm kam auf. Ich war ehrlich froh, die letzten Kilometer ins Hotel unfallfrei überstanden zu haben.

Für den nächsten Tag hatte ich mich mit Plasmatreat-Teamkollegen Nils, welcher zeitgleich in Arenal weilte, verabredet. Bei der Auffahrt zur Tankstelle traf ich dann Nils und seine Frau Lisa. Gemeinsam fuhren wir nach Sa Calobra und natürlich auch wieder hoch. Recht entspannt nützten wir die Gelegenheit für ein paar schöne Fotos. Beim Tunnel Puig verabschiedete ich mich von den beiden und rollte ins Hotel zurück, wo schließlich 136 Kilometer und 2850 Höhenmeter zu Buche standen.

Für Freitag stand eine GA 1 Fahrt auf dem Trainingsplan und Peter hatte eine Tournach Arta und zur Ermita de Betlem ausgesucht. Diese kannte ich bislang noch nicht und stellte sich schließlich als wahrlich eindrucksvolles Kleinod heraus. Wunderschön auf einer neu asphaltierten, schmalen, von Palmen gesäumten, Straße ging es zur Ermita. Bei der Heimfahrt traten dann plötzlich Schmerzen in meiner linken Achillessehne auf, die mich auch nach der Rückkehr in die Heimat noch plagen sollten… .

Den Abreisetag begannen Peter und ich noch frühmorgens mit einer einstündigen Ausfahrt.

Résumé dieser Woche:
Es gab weder viel Sonne, noch trafen wir Reagan :-) aber ich konnte trotzdem das geplantes Programm von Fit-2b Therapie-Test-Training absolvieren und auch die landschaftlichen Schönheiten der Insel genießen. Sehr bewährt hat sich in dieser Woche neben der Squeezy Sports Nutrition Verpflegung auch die coole Kopfbedeckung von by KIA, der Beaniemanufaktur, welche mich toll durch die wechselnden Witterungsbedingungen begleitete. Leider erwischte mich nach der Rückkehr eine Erkältung, die mich neben den Achillessehnenbeschwerden zu einer einwöchigen Trainingspause zwang. Entsprechend im Training zurück geworfen, gilt es nun bald wieder den Rhythmus zu finden. Mit großer Freude nahm ich dafür aber nach meiner Rückkehr die Teamausrüstung von Kalas-Sportswear in Empfang.

Bitte helft weiter unser Spendenziel für die Spezialisierte Ambulante PalliativVersorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Bethel zu erreichen: http://www.team-plasmatreat.de/betterplace.html

Michael Schenk, 2.4.2019

Dienstag, 5. März 2019

Team Plasmatreat – „Der Weg nach Hause“ – erstes Teamtreffen

Team Plasmatreat – „Der Weg nach Hause“ – erstes Teamtreffen 2., 3. März 2019 Jetzt war es soweit, Samstagmorgen, heute stand das erste Teamtreffen mit Präsentation der Sponsoren und Begleitung durch die Presse an. Wow, ich war ähnlich nervös wie bei meinem ersten Arbeitstag in Bielefeld voriges Jahr. Da helfen auch 47 (siebenundvierzig) Jahre Rennraderfahrung nichts: Ich wusste, das wird ein ganz besonderer Tag! Vielleicht schon in Erwartung der Ereignisse hatte ich freitags meine Powerbank im Büro angesteckt lassen, das wollte ich übers Wochenende nicht so belassen. Also wollte ich da vorher auch noch vorbei. Ich wollte schon bei der Tür raus, da sehe ich einen Faden an meinem Schuh weghängen, also schnell das kleine scharfe Messer zur Hand und zack weg ist der Faden – und nochmal zack ist das Messer in meinem Daumen gelandet! Nun schon mit etwas Zeitverzug also ins Auto und was ist: ich biege raus – Sekunden zu spät: ein Audi 80, Hutträger, altes DT (Detmold) Kennzeichen – in der 30er Zone mit 20 … Endlich biegt der ab, auf einmal schwupp ein Trecker mit Anhänger vor mir – Höchstrafe! Gut nur, dass dies kein Omen für diesen Tag werden sollte.

Rechtzeitig komme ich bei der Firmenzentrale von Plasmatreat in Steinhagen an. Teammanager David Buske präsentiert die Sponsoren, auch Pressevertreter der „Neuen Westfälischen“ sind vor Ort. Spannend die Entwicklung des 1995 gegründeten und nunmehr weltweit tätigen Familienunternehmens Plasmatreat zu hören – eine Erfolgsgeschichte! Mit im „Sponsorenboot“ renommierte Firmen: der italienische Fahrradhersteller Kuota ebenso wie Topbekleidung von der Firma Kalas. Ein Trainingslager in der Region Garmisch-Partenkirchen wird durch das 4-Sterne Hotel Schillingshof ermöglicht. Eine wahrlich professionelle Vorbereitung wird uns durch Angela „Angie“ Buske von Fit-2b ermöglicht. Die kleine aber feine Beaniemanufactur by KIA sorgt für trendige Kopfbedeckungen und Squeezy Sports Nutrition für leistungsorientierte Ernährung. Last but not least schließlich die Vorstellung des SAPV-Teams Bethel „Der Weg nach Hause“ durch Casemanagerin Frau Skrzyppek und der Leiterin Frau Gresing. SAPV ist die Abkürzung für Spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Eindrücklich wird uns der Tätigkeitsbereich vorgestellt. Rund 40 Familien im ostwestfälischen Raum werden durch das Team im häuslichen Umfeld betreut, um den Kindern möglichst viel Zeit in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen und die gesamte Familie in solch belastender Situation zu unterstützen. Die Hauptgruppen sind Kinder und Jugendliche mit schweren Erkrankungen des Nervensystems, des Stoffwechsels und der Muskulatur. Und dafür wollen wir durch unsere Pedaltritte Spenden sammeln, welche hier einfach getätigt werden können: http://www.team-plasmatreat.de/betterplace.html 


Danach ging es zur Übergabe der Teampakete und da standen sie schon: Die leuchtend-grünen Kuota-Teamräder mit Scheibenbremsen – ein Novum für mich am Straßenrennrad. Ebenso wie die Tubeless-Reifen, da bin ich schon noch ein wenig skeptisch … Erinnert mich ein wenig an mein erstes Teamrad 1990 – ein neongelbes-neonpinkes Chesini-Rad beim Wiener Denzel-Team. Damals wie heute bin ich ähnlich stolz drauf!

Die Firma Kalas Sportswear hatte beinahe Unmögliches möglich gemacht und alle 35 von betroffenen Kindern gemalte Schmetterlinge auf Trikots und Hosen untergebracht! Der Schmetterling ist nach Heinrich Heine ein Sinnbild für die Unsterblichkeit der Seele. Einige Familien waren mit ihren Kindern anwesend, welche interessiert das Geschehen beobachteten. Ebenso wie Firmengründer und CEO Christian Buske, der es sich nicht nehmen ließ, beim Auftakt des Teams Plasmatreat 2019 dabei zu sein. Angie ließ noch Nils, Jannik und unsere Tiroler „Mädeln“ Anna und Carina die Leistungsdiagnostik am Ergometerrad abspulen und machte danach noch das Bikefitting mit uns. Als Physiotherapeutin setzt sie die Radsportler nicht nur unter ergonomischen sondern auch unter therapeutischen Gesichtspunkten optimiert auf das Rad. Unglaublich wie akkurat und mit welcher Engelsgeduld Angie da zu Werke ging! Ein langer Tag klang dann gemütlich bei ostwestfälischer Küche im Pappelkrug in Künsebeck aus, wo dann die Teampaarungen mitgeteilt wurden: „Küken“ Jannick bildet mit Nils das eine Paar, die „Alten Hasen“ Heiko und ich das andere. Gesetzt waren ja schon das Plasmatreat Firmenteam Peter und Lukas, sowie unser Tiroler Frauenpowerteam Anna und Carina.


Sonntag war dann die erste gemeinsame Ausfahrt geplant. Zuvor gabs ein liebevoll zubereitetes Frühstück bei Angie und Lukas. Dabei konnte man auch die Ernährungsphilosophie der beiden erkennen: möglichst regional und biologisch. Danach bereit machen für die erste Ausfahrt angesagt, ich wechsle noch schnell den Sattel, der Originale scheint nach Angies Analyse und auch nach meinem Empfinden so gar nicht zu passen, eigentlich auch ein Novum, bisher hatte ich noch nie Probleme mit Sätteln. Ich habe ein etwas mulmiges Gefühl, die Vorzeichen für die Ausfahrt sind nicht gerade umwerfend: Regen, Wind und unbekannte Fahrer auf neuen Fahrrädern! Aber: erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! Die Gruppe rollt angeführt von Angie und Lukas durchaus harmonisch, aufmerksam, kontrolliert – da macht das Fahren auch unter solchen Bedingungen richtig Spaß! So kommen wir nach zwei Stunden und 52 Kilometern wohlbehalten und entspannt zurück.


Und nach einer heißen Dusche zauberte Angie auch noch Kaierschmarren auf den Tisch – und ich denke: träume ich diese ganze Story gerade oder lebe ich einen Traum?

alle Fotos:  Team Plasmatreat

Michael Schenk, 5.3.2019

Mittwoch, 20. Februar 2019

Michael Schenk: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint

Ein Wochenende zwischen Lippischer Palme, Kohlwürsten, Mettendchen und Laktat – 1. Termin mit Teamplasmatreat – Leistungsdiagnostik bei Fit-2b Freitagabend stand eine lang geplante Einladung bei unserer lieben Freundin Mona am Programm. Mit etwas Bauchweh trat ich die Fahrt an, wusste ich doch: Mona meint es gerne gut. Und es kam wie es kommen musste – Mona meinte es gut. Eine Riesenschüssel Grünkohl – auch genannt Lippische Palme – Kohlwürste und Mettendchen (eine Westfälische Mettwurst) wurden aufgetischt. Und weil es Mona gut meinte, animierte sie mich immer wieder an, noch zuzugreifen. Irgendwie erinnerte sie mich dabei an Didi Senft – nicht von Aussehen, sondern in der Art wie sie mich anfeuerte! Danach gab es Heiße Liebe, nicht mit Mona, sondern mit Vanilleeis und heißen Himbeeren, na ja zumindest ohne Schlagobers, oder wie die Deutschen sagen Schlagsahne. Aber wie meinte schon der österreichische Schriftsteller und Satiriker Karl Kraus seinerzeit „Das Einzige, was die Österreicher und Deutschen trennt, ist die deutsche Sprache.“

Foto A. Buske
Samstag vor dem Aufstehen den Ruhepuls gemessen – 45 – alles im grünen Bereich. Die Ernüchterung dann auf der Waage, 0,7 Kg mehr als am Vortag! Tja das Gegenteil von gut ist eben gut gemeint... Und heute stand die Leistungsdiagnostik bei Angela Buskes Fit-2b https://www.fit-2b.de/ auf der Tagesordung, der erste Termin beim Team Plasmatreat. Angela ist gebürtige Waldviertlerin, also kein Problem so zu sprechen, wie mir der Schnabel gewachsen ist . Gleich positiv fällt mir, neben der schönen Praxis, auf, dass der Ergometer für den Test Rennradgeometrie hat. Anders als bei meinen bisherigen Tests im AKH, wo ich mich wie auf einem Esel fühlte und ich mit normalen Sportschuhen antrat. Während ich mich umziehe hat Angela auch schon meine Pedale montiert und rasch ist eine richtig gute Position eingestellt. Also kanns losgehen mit dem Test, beginnend bei 80 Watt in 20er Stufen jeweils drei Minuten. Ich fühle mich gut, der Puls steigt langsam und stetig mit jeder Stufe an. Schließlich schaffe ich noch zwei Minuten bei 320 Watt. Angela zeigte sich angesichts meiner Performance recht zufrieden.

Da kommt auch schon der nächste „Proband“, Peter vom Plasmatreat-Firmenteam, und tritt in die Pedalen, während ich mit Angelas Mann Lukas plaudere. Angela und Lukas hatten sich über das Alpecin-Jedermannteam kennengelernt und so verschlug es Angela wie mich von Österreich nach Ostwestfalen!

Abschließend erläuterte uns Angela noch die Testergebnisse, die im Wesentlichen meine Trainingsphilosophie fürs Wintertraining bestätigten: Grundlage, Grundlage, Grundlage. Wie sagte auch schon Robert Csenar, die österreichische Radsportlegende aus den 60er und 70ern, seinerzeit zu mir als junger Rennfahrer: „Die Rennen im Sommer werden im Winter gewonnen!“ Robert war auch bis ins hohe Alter noch Stammfahrer bei der „Boschbergpartie“, der Trainingsgruppe im Süden Wiens. Nicht einmal fuhren wir, auch bei etlichen Minusgraden, Seite an Seite und Robert berichtete Spannendes aus seinem Rennfahrerleben. Schließlich war er unter anderem mehrfacher Staatsmeister und Etappensieger bei der Österreich-Rundfahrt gewesen.

Angela wird nun auf Grund der Testergebnisse die Trainingsplanung vornehmen, welche über die Plattform web4trainer kommuniziert wird.

Nach dieser ersten äußerst positiven Erfahrung mit dem Plasmatreat-Team freue ich mich schon auf das erste Teamtreffen am 2. und 3. März mit Sponsoren und Presse in der Firmenzentrale in Steinhagen, wo ich die restlichen Teammitglieder kennen lernen werde. Und da warten dann auch noch unsere Bekleidung und die Kuota-Fahrräder auf uns – es bleibt spannend – ich werde laufend berichten und nicht vergessen: den einen oder anderen übrigen Euro für die Kinderpalliativabteilung Bethel zu spenden http://www.team-plasmatreat.de/betterplace.html – jeder Euro hilft! Der Weg nach Hause! Ich danke euch schon jetzt!

Michael Schenk, 20.2.2019

Dienstag, 12. Februar 2019

„Der Weg nach Hause“ – Tour Transalp 2019 zu Gunsten der Kinderpalliativabteilung Bethel Bielefeld

Freitagabend – Feierabend – Wochenende – einen entspannten Blick in die Lippische Landeszeitung machen. Routinemäßig erst mal den Sportteil, 1. Seite Fußball – ist klar ne, also weiter um vielleicht doch etwas über die österreichischen Wintersporterfolge zu lesen? – Plötzlich erblicke ich ein großes Foto mit Radsportlern – was´n da los und das im Winter? Das Profiteam des großen Bielefelder Sponsors ist es jedenfalls nicht … Überschrift „OWL-Auswahl fährt für todkranke Kinder“ Von Zeile zu Zeile steigert sich mein Interesse – das klingt doch wirklich mal nach einer spannenden Sache: Die Firma Plasmatreat aus Steinhagen sucht Teamfahrer für die Tour Transalp mit dem Zwecke Spenden für das Ambulante Palliativteam im Kinder- und Jugendhospiz Bethel zu sammeln! Das berührende Motto: „Der Weg nach Hause“ Und dann steckt da auch noch ein „Stückchen“ Österreich in Form der Trainerin Angela Buske, welche, so wie ich, aus Herzensgründen nach Ostwestfalen siedelte, mit drin. Folge: Schlaflose Nacht, Gedanken sammeln für die Bewerbung. Samstagmorgen gleich mit meiner Frau Steffi gesprochen, ok geholt, weil eins ist klar: Da würde einiges an gemeinsamer Zeit flöten gehen zu Gunsten dieses Projekts. Danach gleich die Bewerbung auf der Teamseite abgegeben und ab dann gespannt auf das Ende der Bewerbungsfrist Ende Januar gewartet? Mitnichten – unter dem Motto von nix kommt nix gleich mal begonnen Trainingskilometer zu sammeln. 714 Kilometer und 5800 Höhenmeter bei Wind; Wetter und manchmal auch Dunkelheit durchs Lipperland habe ich so im Januar gesammelt. Und ja: auch 1 (in Worten: eine) Stunde auf der Tacxrolle :-) Ist halt nicht so meins … Sonntag 3. Februar, die Spannung steigt – das Wetter, na ja nicht gerade einladend zum Radeln, + 3 Grad, windig, aber zumindest trocken. Also rauf aufs Rad und eine dreistündige Tour bergauf, bergab durchs schöne Kalletal. Ein kurzer Fotostopp beim „Bergstadion Blau-Rot Kükenbruch“ – der musste aber sein!



Ich komme heim und was ist: meine Frau erwartet mich freudestrahlend – immer schön - diesmal aber besonders schön: Angela hatte wegen der Bewerbung angerufen! Also kurz eine wärmende Dusche und dann der Rückruf bei Angela, welche mich zur Bewerbung „interviewte“. Ich war jedenfalls im engsten Auswahlkreis fürs Team! Was dann folgte waren drei Tage des Bangens, des Hoffens – diese große Chance – ich wollte unbedingt dabei sein! Dann Mittwochabend der erlösende Anruf: Angela teilt mir mit, ich bin DABEI! Der Fels, welcher mit vom Herzen fiel, muss mindestens in ganz Ostwestfalen-Lippe zu hören gewesen sein  Ich freue mich so riesig, diese Chance auf meinen „alten“ Tagen nochmal zu bekommen! Am 2. März findet die Teampräsentation am Sitz der Firma Plasmatreat in Steinhagen statt. Der Hauptsponsor des Teams ist ein Familienunternehmen mit weltweit 250 Mitarbeitern, es entwickelt und fertigt Plasmaaanlagen, Firmen wie VW, Ford, BASF und Miele zählen unter anderem zu den Kunden. Teammanager David Buske hat zusammen mit Angela einiges auf die Beine gestellt. So werden wir Fahrräder von Kuota zur Verfügung gestellt bekommen, Kalas, die Marke des frischgebackenen Crossweltmeisters Mathieu Van der Poel, stellt die Teamkleidung her. Weiters wird das Team unterstützt von Kia Beaniemanufactur, Hotel Schillingshof und Squeezy Sports Nutrition.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr das Ambulante Palliativteam im Kinder- und Jugendhospiz Bethel unterstützt, dies könnt ihr hier tun:
http://www.team-plasmatreat.de/betterplace.html 

weitere Infos:
http://www.team-plasmatreat.de/ 
https://www.plasmatreat.de/ 
https://tour-transalp.de 

Partner:
http://www.dwnh-bethel.de/ 
http://www.kuota.de/ 
https://www.kalaswear.de/ 
https://www.fit-2b.de/ 
https://www.facebook.com/by-KIA-443830189147512/ 
/https://www.hotel-schillingshof.com/
https://www.squeezy.de/

Michael Schenk, 12.2.2019

Montag, 3. Dezember 2018

Erster Schnee - erster Test ...

der Cyclocross Staatsmeisterschaftsstrecke.


Donnerstag, 29. November 2018

Walter Kovarik – eine Radlegende ist 80

Allzu oft und zu rasch wird der Begriff „Legende“ verwendet – wenn man allerdings Walter Kovarik als Radlegende bezeichnet, liegt man mit Sicherheit nicht falsch.

Wer in der Radszene kennt Walter nicht, wer hat nicht schon ein kleines Pläuschchen vor oder nach einem Rennen mit dem stets gut gelaunten Walter geführt. Immer gerne habe ich die Gelegenheit genützt, mit Walter ein paar Worte zu wechseln und eine besondere Ehre war es für mich, ihn und seine Frau Hermi vor zwei Jahren in Mödling zu besuchen. Dabei konnte ich einen Blick auf eine Vielzahl seiner Trophäen, aber auch auf seine Sammlung von diversen Radsportkrimskrams werfen. Ich übergab Walter einen kleinen Zinnradfahrer aus der auch umfangreichen Sammlung meines Vaters, und es war rührend, wie sehr sich Walter darüber freute. Dabei genoss ich auch die Gastfreundschaft seiner lieben Gattin Hermi. Baff erstaunt war ich, als Walter plötzlich wie ein junger Bursche auf den Tisch kletterte um aus einem hochliegenden Regal Fotoalben runter zu holen. Darin befanden sich historische Fotodokumente aus seiner Radsportlaufbahn, zu welchen Walter die eine oder andere interessante Geschichte zu erzählen wusste. Und er führte damit unbewusst vor, wie (Rad)sport sowohl körperlich als auch geistig fit hält!

Seine Liebe zum Radsport begann 1953, als Walters Vater ihm Geld borgte, mit dem er sich sich ein Dusika Sportrad kaufte. Mit diesem Rad fuhr er gegen seine Jugendfreunde um Häuserblocks und hatte meistens die schnellste Zeit, obwohl manch andere schon ein Rennrad hatten. Gegen Ende des Jahres 1954 nahm er aus Neugierde an einer Wanderfahrt – heute Radmarathon genannt - teil. Obwohl sein Rad einen geraden Lenker, Pedale ohne Clips, breite Drahtreifen, eine Einfach 48er Scheibe vorne und hinten einen 4er Kranz hatte, konnte er sich bei dieser „Wanderfahrt“, die in Wahrheit rennmäßig gefahren wurde, behaupten und überquerte als Achter die Ziellinie am Boschberg in Wien-Favoriten, wo Walter seine erste Medaille überreicht bekam. Ein Hauptfahrer wurde durch diese beachtliche Leistung auf ihn aufmerksam und konnte Walter animieren, dem RC Rund um Wien beizutreten.

Mit einem aufgerüsteten Rad fuhr Walter ab 1955 Rennen, wo er bei den Unlizenzierten in seinem ersten Rennen den 3. Rang erreichte. Von nun an mischte Walter bei den Lizenzfahrern mit, wo er nach einem Sieg in seinem dritten Rennen bei den Anfängern bald auch in der Juniorenklasse Siege feierte. Nach zwei Jahren kam Walter durch die guten Ergebnisse bereits in die Klasse Hauptfahrer B und danach zu den Hauptfahrern A!

Radhauskriterium 1963
Von 1957 bis 1961 fuhr er für Union Margareten, danach bis 1964 für Union Favoriten, jener Verein der über 40 Jahre unter der Führung von Karl Eder auch den unvergessenen Radklassiker Wien-Eisenstadt-Wien veranstaltete, jahrelang das Eröffnungsrennen der Radsaison im Wiener Raum. In der Kategorie Hauptfahrer B und A bestritt Walter dabei vorwiegend Bahnrennen und Kriterien. Bei 225 Rennen belegte er 11x den ersten, 4 x den zweiten und 6 x den dritten Platz. Hervorzuheben aus Walters Sicht dabei der 3. Platz bei der Wiener Bahnmeisterschaft in der 4000 Meter Mannschaftsverfolgung, der 6. Platz in der Wiener 10 Km Meisterschaft und der Sieg beim Jubiläumsrennen von ARBÖ Landstraße, nach einer eben erst überstandenen Operation.

1964 fuhr Walter einige Rennen in Schweden, wo er auch Top Ten Plätze erreichte und plante dann über den Winter in Schweden zu arbeiten. Mit dem ersparten Geld wollte er dann die nächste Saison in Belgien längere Zeit Rennen zu fahren. Leider machte ihm nach einigen Rennen in Holland und der Tschechoslowakei sein lädiertes Knie einen Strich durch diese Rechnung und er nahm einen guten Job als Werkmeister an. Er versuchte noch zwei Jahre ein Comeback, aber schon im Training traten wieder die Knieprobleme auf. So verbrachte Walter insgesamt 11 ½ Jahre in Schweden.

Ab 1991 setzte Walter dann seine Karriere für den ARBÖ Mödling in den Kategorien Hobby, Senioren und Masters fort. Dabei beendete er von 723 Rennen 720 (!) und belegte 67 x den ersten, 102 x den zweiten und 87 x den dritten Rang. Darunter mehrere Medaillen bei Österreichischen und Niederösterreichischen Meisterschaften. Und die drei nicht beendeten Rennen kann man gut und gerne in die Kategorie „Höhere Gewalt“ einordnen: 2006 beim Van Impe Classic und 2011 beim Zeitfahren in Zillingdorf jeweils ein Unfall mit einem Auto, sowie 2011 beim Cross in Klosterneuburg ein Bruch der Sattelstütze.

2002 Nove Colli
Dass Walter ähnlich eines VW-Käfers fährt und fährt beweisen auch seine Starts bei 150 Radmarathons von denen er 148 beendete und 11 x als Erster, 12 x als Zweiter und 8 x als Dritter auf dem Siegespodest stand.

Besondere Erlebnisse waren dabei 1993 das Amstel Gold Race auf den Spuren des Profiklassikers in den Niederlanden, sowie der legendäre Nove Coli Radmarathon in Italien. Beim Amstel Gold Race in der Region Limburg waren auf den engen Straßen und Wegen rund 90 der 242 Kilometer, mit 18 giftigen Anstiegen, bei Regen zu absolvieren. Auf Grund der schlechten Streckenmarkierung kam Walter von der Route ab, bis er schließlich an der belgischen Grenze landete, was ihm einige Zusatzkilometer bescherte.Ein ebenso unvergessliches Erlebnis war die Teilnahme am Nove Coli 2001 in Cesenatico über 205 Kilometer und – wie er damals meinte - 3220 Höhenmeter, über die berüchtigten „Neun Hügel“. Trotz Schalt- und Bremsproblemen auf Grund einer Fingerschiene beendete Walter den Marathon nach 10 Std. und 52 Minuten als 154er in seiner Kategorie und war besonders angetan vom Flair dieser Veranstaltung und wie der Radsport in Italien, mitunter auch mit Pasta und Wein an den Labestellen, gelebt wird. Erst 2007 wurde Walter klar, warum er diesen Marathon als so schwierig empfand: denn da wurden nun 3840 Höhenmeter angegeben, zuvor hatte man „nur“ die Höhenmeter der Nove Coli, nicht aber die dazwischen gerechnet …

2018 TriRunners Baden
Walter: ".... so wie die Lage derzeit ist, mein letztes Rennen"
Und obwohl sich Walter auch rührend um seine Gattin Hermi kümmert und wenig Zeit zum Training hat, bestritt Walter auch 2018 in seinem 80. Lebensjahr noch 27 Rennen und Marathons.

Damit stehen stolze 38 Jahre Leistungssport mit Lizenz zu Buche – man wird sehen, ob Walter seine Absicht wahr macht und tatsächlich seine Karriere damit beendet … Walter Kovarik, ein wahres Vorbild sowohl als Sportler als auch als Mensch!

Alles Gute zum 80er Walter und weiterhin viel Freude am Radsport!

Michael Schenk, 29.11.2018


Fotos und Statistik
Fotos


Meine erste Begegnung mit Walter Kovarik, dem Finisher Weltmeister: 723 Rennen – nur 3 DNF

25.September 2011    29 Km Einzelzeitfahren Zillingdorf, ein Klassiker, den es leider nicht mehr gibt. Ins Ziel kommt ein kleiner ziemlich verärgerter älterer Herr und erzählt, dass er von einem Autofahrer angefahren wurde und das Rennen deswegen nicht beenden konnte. Die Schäden am Rad und am Fahrer waren nicht sehr groß, das hat er bewundernswert einfach weggesteckt - der Ärger über das DNF hingegen war groß. Heute, mit dem Wissen über die Statistik von Walter verstehe ich das besser, denn es war eines von nur 3 DNF bei 723 Rennen nach seinem Comeback 1990 beim RC Mödling. Eine unglaubliche Finisherquote, die vermutlich niemand sonst auch nur annähernd erreicht. Das sagt vieles über den Kämpfer Walter. Dazu passend sein Bericht zum Zeitfahrcup Rennen Heiligenkreuz – Hochrotherd am 10.8.2018

„Gestern hatten wir es richtig schön, es schüttete wie mit Schaffeln. Kaum in Schwung gekommen hatte ich nach Buchelbach einen Hinterrad Defekt. Hatte einen Ersatzschlauch mit aber mit der Patronenpumpe gab es Schwierigkeiten. Musste den Schlauch ohne Luft hinein fummeln, dann Reifen hinauf und mit der zweiten Patrone konnte ich dann ziemlich gut aufpumpen. Da war viel Glück dabei denn der Schlauch hätte sich ja einklemmen können. Das alles bei der Nässe und ohne Gefühl. Inzwischen war ich letzter und die Rettung blieb stehen und fragte ob ich noch weiterfahren kann. Nachdem ich eh schon pudelnass war fuhr ich das Rennen fertig. Glaube 20 Mann waren dabei aber nur ca. 12 sind dann auch gefahren“ 

Johann Wernhart, 29.11.2018

Montag, 26. November 2018

Österreichische Staatsmeisterschaften im Cyclocross 2019 in Wien

Der Radclub ARBÖ Wienenergie Röhsler&CO veranstaltet im Jänner 2019 die österreichischen Staatsmeisterschaften im Cyclocross.

Auf dem Gelände des Kraftwerks Donaustadt wurde bereits 2017 das Kraftwerkscross ausgetragen, auf einem Kurs mit technisch anspruchsvollen, aber auch sehr schnellen und ruppigen Passagen.

Die Zuschauer können von einem Punkt meist mehr als die Hälfe des Kurses einsehen.

Ein Verpfegungssstand im Start- und Zielgelände sorgt für das leibliche Wohl von Fahrern und Publikum.

Walter Ameshofer - „the voice“ des Österreichischen Radsports - führt durch das Programm und wird in seiner unnachahmlichen Art und Sachkenntnis kommenteren.
 
ARBÖ Wienenergie Röhsler&CO 

Folder: Alle Details zu den Rennen am 12. und 13.Jänner 2019

Richard Rettegi, sportlicher Leiter des ARBÖ Wienenergie Röhsler&CO, 26.11.2019

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Peter Kmetyko: Saisonbilanz

Mein Mtb-Unfall vom 24.2.2018 (Trümmerfraktur des li. Unterschenkels) ließ die Rennsaison 2018 platzen. So wurde ich gezwungen, mir ganz einfache Ziele zu setzen, die da lauteten: Gehen lernen, Muskel aufbauen und positiv denken.

3 Monate Liegegips mit anschließender Reha hinterließen mentale und körperliche Spuren. 
Erst ab Anfang Juni durfte ich 20 Min mit 80 Watt auf dem Ergometer strampeln. Konsequent versuchte ich den Reha-Plan umzusetzen und wenn ich glaubte, mehr machen zu müssen, damit „es schneller geht“, wurde mir prompt vom Körper mit Schmerzen signalisiert, dass das kontraproduktiv sei. So lernte ich, in meinen Körper besser hinein zu hören und mit der Belastung flexibel umzugehen.

Mitte Juli spürte ich sukzessive den Kraftzuwachs und die höhere Belastbarkeit des linken Beines. Meiner ersten Ausfahrt mit dem Crosser am Marchfeldkanal stand nichts mehr im Wege. Es folgten noch einige Testfahrten bis ich wieder mein geliebtes Arbeitsgerät, das Rennrad ausführen durfte.

Von da an ging´s steil bergauf. Am 24.7.2018, genau 5 Monate nach der OP, radelte ich frequenzorientiert auf den Mendelpass, ein paar Tage später auf das Stilfserjoch. Ohne Druck, just for fun. Herrlich. Einige Pässe und immer längere Ausfahrten während unseres Südtirolurlaubes folgten.

Schon begann ich Pläne zu schmieden für den Wiedereinstieg ins Renngeschehen mit Ende September. Da ich meine Wattwerte aus der vergangenen Saison kenne, durfte ich mir nicht zuviel erwarten. Dennoch strebte ich an, beim EZF der Trirunners ein Comeback zu geben. Ein entzündetes Zahngewebe mit darauffolgender Kiefer-OP einen Tag vor dem Rennen holte mich auf den Boden der Realität zurück. Aber, wer weiß, vielleicht war das wiederum ein Signal meines Körpers, nichts zu überstürzen?

Warum ich diese Zeilen schreibe?

Beim EZF der Trirunners am 29.9.2018 als Betreuer von Marianne und Fan an der Strecke saugte ich die einzigartige Rennatmosphäre auf, feuerte besonders alle mir vertrauten Teilnehmer an und genoss den anschließenden Plausch bei der Siegerehrung am Zobelhof mit Walter Kovarik, Gerald Leutgeb, Wolfgang Rezek alias Holzwurm etc. Dieser beeindruckende Saisonabschluss entfacht in mir zusätzliche Motivation, weiter hart an mir zu arbeiten, damit ich 2019 wieder in den Rennzirkus einsteigen kann.

See you in Ybbs 2019!

Peter Kmetyko, 3.10.2018

Marianne Kmetyko-Huber: „Weil`s ausgfahren g`hört“ – das traditionelle EZF der Trirunners Baden zum Saisonabschluss

Leider war ich zu meinem geplanten Saisonhöhepunkt, dem King oft the Lake, erkältet. So kam dieses EZF gerade recht um noch einmal in diesem Jahr Rennluft zu schnuppern.

Die Trirunners Baden organisierten eine tolle Veranstaltung mit immerhin 60 Teilnehmern, davon 14 Frauen (!). Die Strecke von Grossau auf den Zobelhof ist den Teilnehmern des WW-Cups bekannt und sehr selektiv. Bei Sonnenschein und kräftigem Gegenwind wurde der rauhe Belag, der sich bis zum finalen Anstieg dahinschmiert, gespickt mit giftigen Wellen, zur Herausforderung. Dem nicht genug, hatte ich die meiste Zeit mit der Schaltung zu kämpfen.

Letztendlich hat sich die Anstrengung gelohnt: 1.Platz AK W 50+, schnellste Frau gesamt.

Marianne Kmetyko-Huber, 3.10.2018